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Brandon Sai · 10.09.2019

Die Twister sorgen für einen Paukenschlag

American Football: Holzgerlingen besiegt Tübingen in der Relegation mit 42:3

Die Holzgerlingen Twister sind erfolgreich in die Regionalliga-Relegation gestartet. Gegen die Tübingen Red Knights feierte das Team vom Schönbuchrand einen deutlichen 42:3-Erfolg. Mit diesem Vorsprung gehen die Twister am Sonntag, 22. September in das Rückspiel in der Unistadt.

Der erste Drive der Tübingen Red Knights lief bis kurz vor der Redzone rund, doch die Holzgerlinger Verteidigung hielt stand und ließ nur ein Field Goal zu. Tübingen ging mit 3:0 in Führung. Die Holzgerlinger Antwort folgte prompt. Quarterback Johannes Gottschall führte sein Team erfolgreich in der ersten Angriffsreihe über das Feld, die ersten Punkte für Holzgerlingen erlief Runningback Patrick Wiedmann – Touchdown Holzgerlingen. 
Im zweiten Spielviertel blieben die Holzgerlinger konzentriert, die Verteidigung der Twister hielt stand, zudem fing Patrick Langaki einen Passversuch des Tübinger Quarterbacks ab und verwehrte somit den Tübingern jegliche Chance auf Punkte. Auf der anderen Seite des Balles bediente Gottschall seinen Receiver Fabian Klimek, der mit seinem Touchdown die Führung der Holzgerlinger zum 14:3-Pausenstand ausbaute. 
In der zweiten Halbzeit wurde der Ligaunterschied bemerkbar. Im dritten Viertel war es nur die Twister-Offensive, die ihr Spiel umsetzen konnte. Running Back Sam Moudin, belohnte sein Spiel mit einem Touchdown, 21:3 für Holzgerlingen. Bis im dritten Viertel machte es Offensive Coordinator Patrick Schober mit seiner Auswahl an Spielenzügen den Gästen schwer, die Holzgerlinger Offensive in Griff zu bekommen.


So kam es auch, dass neben den erfolgreichen Läufen über Mouldin, Wiedmann und Gottschall selbst, auch die Receiver bedient wurden. Mit einem 55-Yards-Pass bediente Gottschall seinen Wide Receiver und Holzgerlinger Allrounder Crhistoph Münster, der sich mit diesem Touchdown aus dem Football verabschiedet. Im letzten Viertel drückten die Holzgerlinger weiter aufs Gaspedal, doch im Fokus war es die Defensivarbeit. Insgesamt drei Mal (Cornerback Raphael Scharf, Linebacker Graham Page, Saftey Jan Stefani) fing die Twister-Verteidigung den Ball ab und sorgte so jeweils für einen Ballbesitzwechsel. Bestraft wurde diese über den erfolgreichen Lauf, diesmal waren es wieder Patrick Wiedmann und Terrence Brown die für das finale 42:3-Ergebnis sorgte. Die erste Hürde meisterten die Twister erfolgreich, dies gilt es im Rückspiel am 22. September in Tübingen nochmals zu beweisen.