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Roman Steiner · 11.08.2017

Die Maschine macht den Rettich platt

SZ/BZ Sommertour: Mit der selbstgebauten Maschine zum Rettich-Reiben ist der Darmsheimer Verein für Obst- und Gartenbau einzigartig / Samstag und Sonntag ist Rettichfest

Thomas Ehret zeigt, wie es geht: In diese Maschine wird der oben und unten angeschnittene Rettich eingespannt, dreht sich über eine Rasierklinge, und kommt unten fein gerädelt wie eine Girlande in der Schale an. Etwas Salz drüber, fertig. Und lecker (Bild: Steiner).

Das Gestänge ist auf einem Tisch fest verschraubt. Am oberen Ende ist eine Bohrmaschine befestigt, die statt eines Bohrers eine flache Scheibe dreht. In dieser stecken mehrere kleine Dorne. Am unteren Ende ist ein großer Dorn, auf den ein Rettich gesteckt wird. Nun wird die Maschine gestartet, der Rettich dreht sich über einer Rasierklinge, und unten fällt spiralförmig der fein gerädelte Rettich in eine Schale.


Thomas Ehret vom Schriftführer-Team des Darmsheimer Vereins für Obstbau, Garten und Landschaft (VOGL), so der offizielle Name, freut sich. Die Maschine, die der im Januar 2014 verstorbene Manfred Schlecht erfunden hat, hilft bei der Zubereitung des beliebten Rettichsalats enorm – pro Stunden können damit fünf bis sechs Kilogramm Rettich gerädelt werden. Und 45 Kilogramm weißen Rettich und rund 50 Kilogramm roten Rettich braucht der Darmsheimer Verein jedes Mal für sein Rettichfest. So auch am Samstag und Sonntag.

(Der komplette Artikel steht am Samstag in der SZ/BZ.)