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Von Hansjörg Jung · 11.01.2019

Die Illusion im Schalensitz

Böblingen: Eine irrwitzige Fahrt im 8D-Kino in den Mercaden

Mit der Spezialbrille auf der Nase: Thomas Gehring in seinem 8D-Kino. Bild: Jung

Was darf’s denn sein? Horror, Achterbahn, Dinoland oder etwas anderes? Mit dem Horror hab ich es nicht so und über das Dinoalter bin ich nun auch schon eine Zeitlang herausgewachsen. So nehme ich die Achterbahn, weil sie eine Menge an Effekten verspricht.
Doch was heißt schon Achterbahn. Auf einem Raketenmotorrad, das gut und gerne der Requisitenkammer von Star Wars entsprungen sein könnte, geht es immer schneller durch eine gewundene Röhre. Ruckartig legt sich die Maschine in die Kurven, vor allem wenn es darum geht, entgegenkommenden Hindernissen auszuweichen – fast glaubt man, auf einem Knallfrosch zu sitzen. Der Fahrtwind pfeift mir ins Gesicht. Das Ende der Röhre gleicht einer Rampe und mit einem gewaltigen Sprung geht es nach draußen. Unter mir liegt eine Schneelandschaft die rasend schnell auf mich zukommt. Als die Maschine landet, ruckelt mein Schalensitz heftig.
Und weiter geht es bergauf bergab. Dabei bewege ich mich nicht vom Fleck. Damit die Illusion recht gut funktioniert, ist jede Menge an Technik, Effekte und ein Art 3D-Brille verantwortlich. Ach was 3D, ich sitze im 8D-Kino, das Thomas Gehring seit gut 3 Wochen im Untergeschoss der Mercaden in Böblingen betreibt.
Mehr zum Böblinger 8D-Kino, seinen Effekten und wie es funktioniert lesen Sie in der Samstagsausgabe der SZ/BZ.