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Von unserem Mitarbeiter 
Ulrich Frank · 14.01.2020

Die hoheitliche Pirsch im Sandsteingewölbe

Böblingen: Die Pirschgänge Herzog Karl Alexanders auf dem Truppenübungsplatz werden restauriert / Voraussichtlich 160 000 Euro für das „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung“

  • „„AUF BEFEHL SR. HOCHFIRSTL. DURCHL. HERRN CARL ALEXANDER HERTZOGEN ZU WIRTTEMBERG UND TÖCKH HAT DIESES GEBÄU VERFÖRTIGEN LASSEN CARL MAGNUS VON SCHAUROTH: CAMMERJUNKER UND FORSTMEISTER: JOHANN NICOLAUS CRAFT V.K. ZU B.G. ANNO 1737“, steht am Eingang der Pirschgänge auf der Sandstreintafel. Bild: z

  • Frisch verfugt und hergerichtet.

Die feinen Stiefel hatten sich Ihro Hoheit Herzog Karl Alexander schon bei den Türkenfeldzügen ab 1717 schon schmutzig gemacht. Das sollte sich beim hoheitlichen Vergnügen der Jagd – und waren die Böblinger Hirsche auch noch so schön – nicht wiederholen. Leidenschaft hin, Waidmannsheil her: Der Herzog ließ sich im Jahr 1737 in seinem Böblinger Revier Pirschgänge bauen. In den gemauerten, unterirdischen Gewölbegängen konnten die adligen Jäger und ihre Büchsenträger vom Wild unbemerkt die ausgebauten Anstände wechseln, die beste Einblicke auf die Einstände des Wilds boten. Dort wo sich Fuchs und Has Guten Morgen sagen, Reh und Rotwild äst und säuft.


Was es mit den Pirschgängen auf sich hat, warum sie derzeit saniert werden und warum man sich das Ganze nicht ganz so einfach anschauen kann, steht in der Mittwochsausgabe der SZ/BZ und auf www.szbz.de..