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Von unserem Mitarbeiter Edip Zvizdiç · 14.02.2018

Die Hoffnung kehrt zurück

Handball: Herrenbergs Zweitliga-Frauen stoppen die schwarze Serie

Im Zweitliga-Lager der SG H2Ku Herrenberg hoffen alle, dass die Talfahrt beendet ist. Seit Ende November haben die Kuties zum ersten Mal wieder gewonnen. Trainer Hagen Gunzenhauser: „Wir wollen in den kommenden Wochen etwas bewegen.“

Sechs Spiele lang dauerte die Flaute der Zweitliga-Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg an, und eine leichte Verunsicherung hatte sich in den vergangenen Spielen bereits breitgemacht. Die Niederlagen in Waiblingen und daheim gegen die Füchse Berlin waren nicht aufgrund der Stärke des Gegners zustande gekommen, sondern schlicht und einfach das Resultat „einer Vielzahl von leichten Fehlern meiner Mannschaft“, so Hagen Gunzenhauser. Deshalb hatte der Herrenberger Trainer für das Heimspiel gegen den Tabellennachbarn HSG Hannover-Badenstedt nebst der Siegeshoffnung den bescheidenen Wunsch, die eigene Fehlerquote – vor allem in der Offensive – so gering wie möglich zu halten.

Das gelang bis auf wenige Ausnahmen erstaunlich gut. Der Knoten im neuen Jahr ist durch den 32:29-Erfolg gegen den Konkurrenten im Abstiegskampf geplatzt. Der erste Sieg seit Ende November war somit auch sehr zur Freude von Hagen Gunzenhauser, der damit seinen ersten Sieg in seiner zweiten Amtszeit als SG-Trainer feierte: „Das Ergebnis ist super. Zwar sind 29 Gegentore für unsere Verhältnisse ziemlich viel. Die 32 eigenen Treffer bedeuten aber Saisonrekord. Ich bin megastolz auf diesen Sieg, der nicht kopflos zustande kam und in den kommenden Wochen wirklich etwas bewirken könnte. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch im nächsten Spiel in Bremen daran werden anknüpfen können.“

SG H2Ku Herrenberg: Elbert, Lide, Arno (alle im Tor); Kussmaul, Klein (6), Bok (2), Sarah Neubrander (1/1), Foth (2), Lea Neubrander (9/1), Gebhard (4), Putzke (4), Beddies (3), Leppert, Tuc (1/1)

Lange nicht gesehen: Die Zweitliga-Frauen der SG H2Ku Herrenberg bejubeln einen Sieg. Es ist der erste seit November. Bild: Zvizdiç