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Von unserem MItarbeiter 
Edip Zvizdiç · 20.09.2020

Die blau-Weiße Auswärtsserie hält

Fußball – Verbandsliga: SV Fellbach – VfL Sindelfingen 1:2 (0:2)/ Verdienter Erfolg für die Klug-Elf

Der VfL Sindelfingen bleibt in der Verbandsliga auf fremden Plätzen eine Macht. Während das Team von Roberto Klug in bislang drei Heimspielen erst einen Punkt ergattern konnte, läuft es auswärts wie geschmiert. Mit dem 2:1-Sieg beim SV Fellbach verbuchte der VfL seinen bereits achten Auswärtszähler.

„Keine Ahnung, wieso das so ist“, wunderte sich Roberto Klug kurz, ehe er wieder grinsen musste. Solange die Punkte wie am Samstagnachmittag in Fellbach in den Schoß purzeln, ist es dem Trainer des VfL Sindelfingen freilich egal, wo er diese mit seinem Team verbucht. Einen Erklärungsversuch startete Roberto Klug dann doch: „Wir haben daheim gegen Berg und Essingen jeweils knapp verloren, und die stehen derzeit auf den Rängen eins und drei.“


Vom Start weg entwickelte sich im Fellbacher Max-Graser-Stadion eine zähe Angelegenheit. Den besseren Eindruck hinterließen dabei die Gäste, die zumindest versuchten nach vorne zu spielen. Der SVF hingegen, der sich vor der Runde mit einigen ehemaligen Oberligaakteuren verstärkt hatte, enttäuschte in dieser Hinsicht komplett. Nur auf Torsicherung aus, standen teilweise vier Mann gegen VfL-Torjäger Oliver Glotzmann. Chancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Die besten für Sindelfingen vergaben Raphael Molitor (8. Minute) sowie Alban Dodoli (45. Minute).


Letzterer blieb wie auch der angeschlagene Alexander Bachmann in der Kabine. „Alban hatte schon Gelb, deshalb wollte ich nichts riskieren“, erklärte Roberto Klug die Hereinnahme von Jürgen Schechinger. Und dieser Wechsel zahlte sich schon nach fünf Minuten aus. Mit einem leicht verzögertem Doppelpass steckte Jürgen Schechinger auf den erneut überzeugenden Ender Özcan durch, der beim Schussversuch von Fellbachs Kapitän Koray Yildiz von den Beinen geholt wurde. Florian Feigl schnappte sich den Ball und verwandelte den Strafstoß sicher zum 1:0.


Fellbach öffnete seinen Defensivverbund daraufhin ein wenig, was dem VfL Raum für Konter bot. Einen solchen wusste Timo Marx in der 69. Minute nur mit einem Foul gegen Oliver Glotzmann zu unterbinden. Da der fünf Minuten zuvor eingewechselte Fellbacher in der 66. Minute nach seinem ersten taktischen Foul bereits Gelb gesehen hatte, flog er folgerichtig vom Platz. Den fälligen Freistoß zirkelte der überragende Florian Feigl an das Fünfmetereck, wo Raphael Molitor nur seinen Kopf hinhalten musste und zum 2:0 aus Sicht der Gäste einnickte. „Ganz feines Ding von Flo“, jubelte Roberto Klug.


Der Sieg war nun zum Greifen nahe, und der VfL-Coach äußerte lautstark noch einen Wunsch: „Jungs, jetzt zu Null.“ Dieser Wunsch erfüllte sich aber nicht, da die Sindelfinger in der 90. Minute bei einem Fellbacher Eckball komplett pennten. Aus vier Metern verkürzte Marcello Vulcano per Kopf auf 1:2. Dabei blieb es aber, weil sich die Gäste die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen wollten. Sehr zur Freude von Roberto Klug: „Wir waren über weite Strecken das klar bessere Team und nehmen diese wichtigen drei Punkte verdient mit nach Hause.“



VfL Sindelfingen: Bachmann (46. Minute Walz), Sagert, Dittrich, Molitor, Wetsch, Dodoli (46. Minute Schechinger), Krauß, Feigl (84. Minute Hlebec), Özcan (75. Minute Perez), Aleman Solis, Glotzmann