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Von unserem Mitarbeiter Peter Maier · 09.01.2015

Der Weg zum Forschungsstandort

Böblingen: Das Herman-Hollerith-Zentrum arbeitet an seinem Image in Sachen Wirtschaftsinformatik

Einen Tag diskutierten dabei Professoren, Unternehmensvertreter und Studenten über neueste Entwicklungen in der Wirtschaftsinformatik. Dabei zeigte David Schmidt mit „Telekom hilft“ ein erfolgreiches Beispiel für Social Service. Die ersten Social Media-Aktivitäten gab es bei der Telekom im Jahr 2004, als ein Serviceforum zur Diskussion und Lösung von technischen Fragen ins Leben gerufen wurde. Zehn Jahre später ist das Thema Social Media bei der Telekom eine feste Größe. Eine große Herausforderung besteht dabei in dem Betrieb von mehreren parallelen Kanälen in Echtzeit wie Twitter, Facebook, Video-Chats oder Text-Chats.

Dr. Nadja Parpart von der Virtual Identity AG (Freiburg) gab einen Überblick über die Workshop-Reihe „Digital Footprint Management“. Aus ihrer Sicht stehen die klassischen Kommunikationskanäle derzeit massiv unter Druck. Wichtig sei daher die Frage, wohin sich die digitale Kommunikation entwickelt, um aufzuzeigen, wie die verschiedenen Bestandteile eines Kommunikationsmix effektiv genutzt werden können, so die Beratungsdirektorin der Virtual Identity AG.

Zum Abschluss der Winter-School gab Prof. Dr. Alexander Rossmann, der Leiter des HHZ, einen Ausblick auf die Aktivitäten des Research Lab for Digital Business in 2015. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Konferenz zu aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Social Media und Digital Business im März 2015. Geplant ist darüber hinaus eine Fokusgruppe zur Einführung von Social Software in Unternehmen. Diese trifft sich erstmalig im Januar 2015 bei der Robert Bosch GmbH in Stuttgart. Informationen zu weiteren Aktivitäten finden sich auf der Webseite des Herman-Hollerith-Zentrums unter www.hhz.de..

„Mit dem Programm und unserem Engagement am Herman-Hollerith-Zentrum, wollen wir deutlich machen, dass wir am Standort Böblingen ein großes Potenzial sehen. Unser Ziel ist es, das Zentrum zu einem namhaften und festen Bestandteil in der Forschung der Wirtschaftsinformatik zu machen. Derzeit sind wir auf einem guten Weg“, so Alexander Rossmann.

Das Herman-Hollerith-Zentrum in Böblingen ist dabei, sich als Forschungsstandort für Wirtschaftsinformatik einen Namen zu machen. Bild: Reichert