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Von unserem Redakteur Karlheinz Reichert · 14.02.2018

Der Versicherungsrabatt bleibt

Sindelfingen: Parkende Kinderwagen sind in der Garage verboten

Ein Auto darf auch dann auf der Straße parken, wenn der Fahrzeughalter eine Garage besitzt. Umgekehrt ist in der baden-württembergischen Garagenverordnung geregelt, was in die Garage darf und was nicht.

Grundsätzlich gilt: In die Garage gehören nur Fahrzeuge und deren Zubehör. Das sind neben einem Auto ein Satz Sommer- oder Winterreifen, Dach- oder Heckträger und -boxen, der Wagenheber und anderes Werkzeug. In einer Einzelgarage dürfen zudem bis zu 20 Liter Benzin oder 200 Liter Diesel in bruchsicheren Behältern gelagert werden. In Mittel- oder Großgaragen ist die Aufbewahrung von Sprit verboten. Streng genommen dürfte sich in der Garage kein leeres Regal befinden. Erst wenn dort Fahrzeugzubehör aufbewahrt wird, etwa der Benzinkanister, zählt auch das Regal zum Zubehör.

Fahrräder sind in der Garage erlaubt, Kinderwagen dagegen nicht. Letzteres geht aus einer Antwort der damaligen grün-roten Landesregierung auf eine Anfrage der CDU-Landtagsabgeordneten Viktoria Schmid von 2014 hervor. Der Kinderwagen bestehe aus brennbarem Material und sei deshalb dort unzulässig.

Ihren Garagen-Rabatt bei der Kfz-Versicherung verlieren Fahrzeughalter durch den Umbau der Tiefgarage im Hinterweil offensichtlich nicht. Johannes Böhm vom Service-Zentrum der Württembergischen Gemeinde-Versicherung (WGV) sagte auf Anfrage der SZ/BZ, die Art der Garage würde die Versicherung zwar abfragen, doch spiele diese für den Rabatt keine Rolle.