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Von unserem Mitarbeiter Berkan Cakir · 22.07.2019

Der Ministerpräsident lädt ein

Sindelfingen: Schule als Staat am Stiftsgymnasium

Die Backwaren im „Hogsmeade“ stehen jedenfalls schon zum Verkauf bereit: In dem Laden verkaufen bei "Schule am Staat" am Stiftsgymnasium unter anderem Vanessa Rösner, Malvina Kuhn und Ramona Heeß diverses Gebäck aus Harry-Potter-Romanen, wie Schokofrösche und Sirupbonbons. Bild: Cakir

Bei dem Projekt „Schule als Staat“ verwandelt sich das Stiftsgymnasium in den von den Schülern


gegründeten Staat „San Franstiftsco“. Drei Tage lang lernen hier


Kinder und Jugendliche, was es heißt, in einer liberalen Demokratie


zu leben.

Markus Escher, Ministerpräsident und Staatsoberhaupt von San Franstiftsco, muss gleich am Gründungstag
seiner Nation feststellen, dass der Job des Politikers nicht einfach
ist: Erst muss der Vorsitzende der LED (Liberale Ehrgeizige
Demokraten) auf dem Gummi-Sportplatz eine Rede vor der Bevölkerung
halten, anschließend den Oberbürgermeister des Nachbarstaates
Sindelfingen, Bernd Vöhringer, durch sein Land führen, und dann ist
da noch die lange Schlange vor dem Warenlager, wo die
Unternehmensgründer auf ihre bestellten Produkte warten.

Drei Tage lang nimmt der Zehntklässler am Stiftsgymnasium das Heft in die Hand und muss beim
alle drei Jahre stattfindenden „Schule als Staat“ dafür sorgen,
dass in San Franstiftsco alles glatt läuft. Bei dem Projekt sollen
die rund 800 Schüler des Gymnasiums lernen, wie es ist, in einer
Demokratie zu leben. Sie gründen Unternehmen (insgesamt 67), stellen
Mitarbeiter ein, zahlen Steuern in Stifts-Ien, müssen sich ans
geltende Gesetz halten und geben bei Wahlen ihre Stimme einer Partei.

 

 

Der komplette Artikel steht am Dienstag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de