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Berkan Cakir · 04.11.2019

Der Junge aus dem Eichholz holt WM-Bronze

Kickboxen: Der 17-jährige Sindelfinger Vasil Valmarski bei den Weltmeisterschaften in Polen

  • Adem Ayet, Vasil Valmarski und Ugur Guler zurück in der heimischen Trainingshalle.Bilder Cakir

  • Vasil Valmarski bearbeitet den SAndsack

Mindestens die Silbermedaille wollte Vasil Valmarski bei der Kickbox-WM in Polen holen. Am Ende wurde es Bronze für den 17-jährigen Sindelfinger, aber sein Trainer prophezeit ihm noch viele weitere Erfolge.

Am Ende war es für Vasil Valmarski ganz knapp. Mit nur 29 zu 28 verlor er seinen Kampf im Halbfinale nach Punkten und musste sich seinem Gegner aus der Ukraine geschlagen geben. Etwas ungerecht, wie sein Trainer Ugur Güler am Ende fand, der im Großen und Ganzen aber sehr zufrieden mit der Leistung seines Schützlings im polnischen Swidnica (Niederschlesien) ist.


Dort war der 17-jährige Valmarski Mitte Oktober bei der Kickbox-WMgestartet, die von der World Karate und Kickbox Association (WKA) veranstaltet wurde – einem von zahlreichen Kickbox-verbänden, die international vernetzt sind. Für den gebürtigen Mazedonier, der bei der WM für Deutschland kämpfte, war es das erste große Turnier, bei dem er gleich die Bronzemedaille gewann.


Dabei begann es für den Eichholzer nicht optimal. „Außer mir gab es keinen anderen Kämpfer in meine Gewichtsklasse“, so Valmarski. „Aber ich wollte unbedingt kämpfen.“ Deshalb habe er sich aus freien Stücken eine Klasse höher einstufen lassen – und hatte prompt einen Gegner vor sich, der zwei Köpfe größer war. „Den ersten Kampf habe ich gewonnen. Ausdauertechnisch war ich noch gut drauf, habe dann aber den zweiten Kampf knapp verloren“, so Valmarski, der schließlich automatisch die bronzene Medaille verliehen bekam.