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28.12.2018

Der Illusionist organisiert die Illusionisten

Das Porträt: Andy Häussler leitet das „Festival der Illusionen vom 4. bis 6. Januar in der Sindelfinger Stadthalle

Als Zauberer selbst erfolgreich, leitet Andy Häussler das Festival der Illusionen, das vom 4. bis 6. Januar in Sindelfingen stattfindet (Bild: z).

Andy Häussler ist ein Zauberer. Er kann Gedanken lesen, schnell rechnen, ist ein Mentalmagier der Weltklasse. Und er leitet das „Festival der Illusionen, das vom 4. bis 6. Januar bereits zum 22. Mal in der Sindelfinger Stadthalle stattfindet.

Trotz seiner zahlreichen Fähigkeiten kann Häussler eines aber nicht: zur selben Zeit an zwei Orten zu sein. Daher hatte er während seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften eine Idee: Er schrieb die erste Stunde einer zweistündigen Klausur mit, setzte sich dann ins Auto, fuhr nach Karlsruhe, trat dort auf. Die Quittung bekam der heute 55-Jährige, er vermasselte die Prüfung. „Das war vielleicht ein Zeichen“, sagt Häussler.

Der Reutlinger war 12 Jahre alt, als er mit seinen Eltern in Schaffhausen in der Schweiz in Urlaub weilte. Sie gingen an einem Zimmertheater vorbei, ein Zauberkünstler trat auf. „Ich war beeindruckt von der Vorstellung“, sagt Häussler, der fortan verzaubert war von der Zauberkunst. „Ich bin in die Bibliothek gegangen, habe mir Fachbücher ausgeliehen und einen Zauberkasten gekauft“, erzählt Häussler, dessen Vater Mathematiklehrer war und der Eberhard Riese kannte.

Riese ist eine der Koryphäen in der Zauberkunst, Präsident des magischen Zirkels in Deutschland, Vorsitzender des magischen Zirkels Stuttgart, Regisseur vieler Zaubershows wie dem Festival der Illusionen in Sindelfingen. Und er ist ebenfalls Mathematiklehrer, er unterrichtete am Paracelsus-Gymnasium in Hohenheim. „Ich war 14 Jahre alt, als ich Eberhard Riese kennenlernte“, sagt Andy Häussler, der mit 16 in den magischen Zirkel Stuttgart aufgenommen wurde.

Nach dem Abitur absolvierte Häussler seinen Wehrdienst, parallel dazu führte er erste kommerzielle Auftritte durch. Zuvor schulte er seine Bühnenpräsenz durch Vorführungen vor Freunden, Bekannten oder Verwandten. „Ich habe es spannend gefunden, vor Publikum aufzutreten. Ich bin eigentlich eher schüchtern und zurückhaltend“, erzählt Häussler, der sich so in jungen Jahren das Rüstzeug für die späteren Auftritte vor großem Publikum erarbeitet hat.


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