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Von unserem Redakteur 
Daniel Krauter · 13.09.2019

Dauer-Einsatz für die Feuerwehr

Kreis Böblingen: Nachlöscharbeiten nach Brand in der Warmbronner Vergärungsanlage dauern an

Die Leonberger Feuerwehr ist nach dem Brand in der Vergärungsanlage bei Warmbronn weiterhin im Dauer-Einsatz. Die Brandursache ist noch unklar. Der Kreis Esslingen nimmt einen Teil des Biomülls auf.

Bei dem Großbrand in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in der Vergärungsanlage des Landkreises bei Warmbronn ist die Einrichtung so gut wie vollständig zerstört worden. „Dabei ist ein Sachschaden zwischen 15 und 20 Millionen Euro entstanden“, machte Landrat Roland Bernhard bei einer Pressekonferenz deutlich (die SZ/BZ berichtete). Insgesamt 200 Einsatzkräfte aus Leonberg, Böblingen, Sindelfingen, Weil der Stadt, Gärtringen und Stuttgart waren im Einsatz. Zudem der Rettungsdienst, das Technische Hilfswerk und die Polizei.


Für die Leonberger Feuerwehr ist der Einsatz noch nicht zu Ende. Seit Mittwoch sind die Floriansjünger im Dauer-Einsatz. Am Freitagvormittag ist der Leonberger Feuerwehr-Kommandant Wolfgang Zimmermann immer noch angespannt: „20 Feuerwehrleute von uns sind permanent bei der Vergärungsanlage vor Ort. Wir hoffen, dass feuerwehrtechnisch spätestens bis Sonntag alles erledigt ist.“


„Geht an die Belastungsgrenze“


An vielen Stellen wird noch brennende und glimmende Biomüllmasse aus den Hallen entfernt. Mit Baggern wird diese herausgeführt, großflächig ausgebreitet und abgelöscht, bevor sie im Freien zum Abtransport gelagert wird. Zusätzlich stellt die Wehr rund um die Uhr eine Brandwache. „Wir sind mit 8-Stunden-Schichten im Dauereinsatz. Das geht schon ziemlich an die Belastungsgrenze. Schließlich sind alle ehrenamtlich tätig“, so Wolfgang Zimmermann.


Der gesamte Artikel steht unter www.szbz.de und am Samstag in der SZ/BZ.