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Von unserem Redaktionsmitglied 
Rebekka Groß · 10.09.2019

„Das würde mindestens 20 Jahre dauern“

Sindelfingen:Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Karl Peter Hoffmann und technischer Leiter Uwe Malach im SZ/BZ-Interview über E-Mobilität und den Netzausbau

  • Eine Umspannwerk der Stadtwerke Sindelfingen verbindet die verschiedenen Spannungsebenen des Stromnetzes. Bild: z

  • Uwe Malach

  • Dr. Hoffmann

Um die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erreichen, setzt die Bundesregierung unter anderem darauf, bis 2030 rund sechs Millionen Elektro-Autos auf die deutschen Straßen zu bringen. Doch sind die Voraussetzungen für die Umsetzung überhaupt schon gegeben?

Die SZ/BZ hat mit dem Sindelfinger Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Karl Peter Hoffmann und dem technischen Leiter Uwe Malach über die Mobilität der Zukunft, Netzausbau in Sindelfingen und weitere Möglichkeiten der CO2-Einsparung gesprochen.



Eines der Ziele der Bundesregierung ist es, dass bis 2030 sechs Millionen Elektro-Autos in Deutschland fahren. Halten Sie das für realistisch und sinnvoll?


Dr. Karl Peter Hoffmann (Bild: z): „Ich glaube nicht, dass sich nur eine Lösung wie zum Beispiel die Elektromobilität durchsetzen wird. Die Probleme dabei sind sowohl das Netz als auch die Energieerzeugung. Es macht keinen Sinn, E-Fahrzeuge mit Kohlestrom zu laden oder Fahrzeuge mit vielen 100 Kilogramm Batteriezellen vollzustopfen um 500 Kilometer weit zu fahren. Genau das ist auch das Problem bei der Ökobilanz der E-Fahrzeuge. Wir betrachten nie den Gesamtprozess aus Herstellung, Betrieb und Entsorgung der Fahrzeuge.


“50 000 Sindelfinger ohne Lademöglichkeit”


Und die rund 50 000 Sindelfinger, die in Mehrfamilienhäusern wohnen, haben, Stand jetzt, nicht die Möglichkeit bequem von zuhause aus zu laden. Da gibt es noch jede Menge technische Fragestellungen, die die Politik im Vorfeld klären sollte.“



Der komplette Artikel steht am Mittwoch in der SZ/BZ und auf www.szbz.de