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Von unserem Redakteur Daniel Krauter · 13.01.2018

„Das ist ganz großer Sport“

Handball: HSG Schönbuch richtet den Länderpokal der weiblichen Jugend des Jahrgangs 2001 aus

Beim Handballverband Württemberg (HVW) kann man sich auf das eingespielte Helferteam der HSG Schönbuch verlassen. Bereits zum dritten Mal in Folge richtete die HSG im Weiler Sportzentrum den Länderpokal der weiblichen Jugend des Jahrgangs 2001 aus.

Jugendleiterin Sandra Schmitt im Regieraum, Vorstandsmitglied Björn Daubenfeld am Spielfeldrand und Hallensprecher Erich Rühringer am Mikrofon: Insgesamt 20 Helferinnen und Helfer der HSG Schönbuch zeichnen einmal mehr für den reibungslosen Ablauf des Länderpokals der weiblichen Jugend des Jahrgangs 2001 verantwortlich. Die Vorrundenspiele der Landesverbände Westfalen, Bayern, Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gehen am Donnerstag und Freitag im Weiler Sportzentrum über die Bühne.

Jugendleiterin Sandra Schmitt koordiniert die Organisation. „Wir richten diese Spiele sehr gerne aus. Es war kein Problem, genügend Helferinnen und Helfer zu finden. Wir sind da sehr eingespielt.“

Vom Niveau der Begegnungen ist Vorstandsmitglied Björn Daubenfeld angetan: „Respekt, wie da der Ball durch die eigenen Reihen läuft. Vor allem das Team aus Westfalen ist ganz stark.“ Bei der Auswahl Westfalens steht auch U17-Europameisterin Lena Hausherr auf dem Feld. Gemeinsam mit dem weiblichen U18-Nachwuchs-Coach Maik Nowak, dem neuen Frauen-Bundestrainer Henk Groener und Chef-Bundestrainer Nachwuchs Jochen Beppler, nahm Lena Hausherr gestern Abend zudem an einer von SZ/BZ-Verlagsleiter Hans-Jörg Zürn moderierten Podiumsdiskussion in der Böblinger Murkenbachaula teil (ausführlicher Bericht folgt).

Jochen Beppler sieht den Länderpokal als wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der Talente: „In einem so kurzen Zeitraum viele wichtige Spiele zu haben, das prägt.“ Das gelte für die talentiertesten Spielerinnen mit Blick auf eventuell folgende Einsätze bei internationalen Wettbewerben, aber genauso für die Sportlerinnen, die sich noch im Entscheidungsprozess befinden, ob sie sich dem Leistungssport in aller Konsequenz verschreiben. „Der Länderpokal kann ein Impulsgeber sein“, sagt Beppler.

Björn Daubenfeld ist neben seiner Tätigkeit als HSG-Vorstandsmitglied auch noch Trainer der weiblichen B-Jugend. „Am Donnerstag saß ich gemeinsam mit den Mädels als Zuschauer auf der Tribüne. Sie konnten dabei sehr viel lernen. Die Ausrichtung des Länderpokals ist eine gute Werbung für den Mädchenhandball und steht der HSG Schönbuch sehr gut zu Gesicht.“

Das wird auch vom Handballverband Württemberg honoriert. Präsident Hans Artschwager war am Donnerstagabend ebenso unter den 200 Zuschauern wie Weils Bürgermeister Wolfgang Lahl. „Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und Bürgermeister Wolfgang Lahl an der Spitze klappt hervorragend. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken“, sagt Björn Daubenfeld. Auch Hallensprecher Erich Rühringer ist begeistert: „Das ist ganz großer Sport, den die Spielerinnen zeigen. Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern sehe ich in der Endabrechnung ganz weit vorne.“

Info

Die Vorrundenspiele gingen am Donnerstag und Freitag in Weil, Rutesheim, Leonberg und Schwieberdingen über die Bühne. Das Viertel- und Halbfinale heute in der Sindelfinger Sommerhofenhalle und Sporthalle Hinterhalle sowie in den Böblinger Murkenbachhallen I und II, die Entscheidung fällt am Sonntag in Göppingen. Unter: www.hvw-online.org/leistungssport/laenderpokal/laenderpokal-2018/gibt es weitere Informationen.

Trafen in der Vorrunde im Weiler Sportzentrum aufeinander: Die Teams aus Westfalen und Berlin. Bild: Krauter