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Von unserer Mitarbeiterin Annette Nüßle · 16.06.2019

Darmsheim lockt die Keramik-Fans in Massen

Tausende Besucher kommen zur 38. Auflage des Töpfermarkts in die Ortsmitte

  • Charakterköpfe von Gabriele Hirschfeld. Bilder: Nüßle

  • Birgit Flad und Friedrich Schwarz waren 35mal mit dabei.

  • Vogelhäuser mit Dachbegrünung, der Niederländer Willibrord Börger war das erste Mal mit dabei.

  • Küchenreiben incl. Haushaltstipp auch das zeichnet den Töpfermarkt aus

Zarte und kräftige Farben, schwere Keramik und hauchdünnes Porzellan, der Darmsheimer Töpfermarkt zeigte auch in diesem Jahr wieder einen Querschnitt durch das Töpferhandwerk und lockte viele Besucher an.

Reichlich mit Blumen ausgeschmückte Stände, sind nicht nur ein Blickfang, sondern geben auch gleichzeitig Anregungen über die Verwendung der unterschiedlichsten Gefäße. Skulpturen und Objekte für Garten und Wohnung sind genauso vorhanden wie Kuchenformen, Brottöpfe, Schüsseln in allen Größen und Formen und Tassen und Kannen.

 

 

Zum letzten Mal waren Birgit Flad und Friedrich Schwarz von der Kirchberger Töpferei am Turm mit dabei. „Es schwingt schon viel Wehmut mit“, sagte Birgit Fald. „Es war der erste Markt, auf den wir gegangen sind, es ist einer der schönsten Märkte und wir sind immer sehr gerne hier gewesen“ 35 Jahre haben sie schlichte und praktische Keramiken hier angeboten. „Als wir das erste Mal hier waren, war es Pflicht, dass die Sachen auf Stroh präsentiert wurden,“ erinnert sich die Töpfermeisterin. „Heute ist das nicht mehr so gerne gesehen und wir müssen hinterher alles selbst wegfegen.“ Trotzdem ist dieses Markenzeichen geblieben und so stehen Zwiebel- und Knoblauchtöpfe rund um den eigentlichen Stand auf Strohballen.

 

 

Mitorganisator Gerhard Hemberle ist mit der Auswahl der Töpfer- und Keramikwerkstätten sehr zufrieden. „Ich denke uns ist eine gute Mischung gelungen“, sagt er. Er selbst hat rechteckige Bräter mit dabei. „Die Form eignet sich zwar nicht nur für Lasagne, ist aber von der Größe her genauso berechnet, dass drei Nudelplatten nebeneinander passen.“ Die Herstellung der rechteckigen Formen wird in mehreren Schritten erledigt und zur Verminderung von Spannungen sind der Boden und der Rand zunächst zwei Teile und werden dann miteinander verbunden.

 

 

Erstmals mit dabei war die niederländische Töpferei „De Vogelpot“. Originelle und zugleich praktische Vogelhäuschen mit Dachbegrünung gehören ebenso zum Sortiment wie Marienkäferhäuschen oder Schneckenfallen. „Da muss mein Mann in Zukunft sein Bier mit der Falle teilen“, sagt die Kuppinger Petra Klump und kauft ganz spontan eine Falle für ihren Garten.

 

 

Der komplette Artikel steht am Montag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de

 

 

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