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Von Annette Nüssle 
und Dirk Hamann · 27.05.2020

Corona-Abitur: eine triste Sache

Kreis Böblingen: Die Prüfungen finden unter besonderen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen statt

Prüfungssaal mit Handballtoren und Basketballkörben: Um Abstandsregeln einhalten zu können, zogen viele Schulen mit den Abiturienten in Sporthallen um. Bild: Nüssle

Die Abiturprüfungen sind in fast allen Fächern geschrieben. Mit Hindernissen bei der Vorbereitung, mit Verspätung und unter verschärften Sicherheits- und Hygienebedingungen. Das Corona-Abi ist auch für die Schüler und die Gymnasien eine besondere Herausforderung.

„Diese Fülle an Informationen, die individuellen Lösungen der Vorgaben – das alles belastet alle Schulleitungen sehr stark,“ sagt Martina Fuchs, Rektorin am Unterriedengymnasium und geschäftsführende Schulleiterin der Sindelfinger Gymnasien. „Aber wir haben es ganz gut hinbekommen.“


Wann wird das Abitur geschrieben? Finden die Prüfungen zu Corona-Zeiten überhaupt statt? Wenn ja, wie? Diese quälenden Fragen waren in den vergangenen Monaten ständiger Begleiter von Schulleitern, Lehrern und Abiturienten. Erst fiel ab Mitte März der Unterricht aus, dann wurde der Prüfungstermin im April abgeblasen und in den Mai verlegt. Schüler hatten wegen der Kontaktsperre nur noch eingeschränkte Möglichkeiten sich vorzubereiten, während an den Schulen überlegt werden musste, in welchem Rahmen und welchen Räumen das Abitur geschrieben werden kann. Und nun? Sind die Prüfungen fast alle eingetütet – und bei allen Beteiligten ist eine gewisse Erleichterung spürbar.



Und was sagen die Schüler? Die Sindelfingerin Lucy Arndt fand das Abitur im „Großen und Ganzen okay“. Man habe durch die Verschiebung die Zeit zur Vorbereitung gut nutzen können, meint sie. Die Schülerin am Stiftsgymnasium bedauert viel mehr, dass alle Feiern rund ums Abitur ausfallen. „Wir hatten uns viel für den Abi-Ball passend zu unserem Motto „Abi2020, it’s out time to shine“ überlegt und jetzt findet halt gar nix statt.“


„Es ist echt schade, dass uns alles Schöne am Abitur gestrichen wird“, pflichtet ihr Julia Bernzen, Abiturientin am Böblinger Wirtschaftsgymnasium, bei.


Der ganze Artikel steht am Donnerstag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de