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08.12.2018

CDU-Parteitag: „Nur als Team stark“

Drei Delegierte aus dem Kreis Böblingen sind zurzeit beim Hamburger CDU-Parteitag. Was sagen sie zur Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen CDU-Chefin?

Marc Biadacz, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Böblingen: „Alle drei Kandidaten haben mit starken Reden auf dem Bundesparteitag in Hamburg überzeugt. Mit knapper Mehrheit hat Annegret Kramp-Karrenbauer heute die Wahl zur neuen Parteivorsitzenden der CDU Deutschlands gewonnen. Ich gratuliere Annegret Kramp-Karrenbauer zu dieser Wahl.

Die Aufbruchstimmung innerhalb der CDU war heute wieder ganz deutlich zu spüren. Auch wenn Enttäuschung und Freude oft nah beieinanderliegen, wir sollten nun alle zusammen diese Aufbruchstimmung weitertragen, um die Zukunft der CDU erfolgreich zu gestalten. Der heutige Tag hat gezeigt, dass die Partei die Kompetenz aller drei Kandidaten braucht. Ich bin froh, dass sowohl Friedrich Merz als auch Jens Spahn angekündigt haben, gemeinsam mit Annegret Kramp-Karrenbauer im Team der CDU in führender Rolle mitzuarbeiten. Denn nur als Team sind wir – die CDU – stark.“

Michael Moroff, Kreisvorsitzender: „Natürlich bin ich enttäuscht, dass Friedrich Merz knapp unterlegen ist. Aber ich freue mich über die Diskussionen der vergangenen Wochen. Der ganze Prozess hat die CDU nach vorne gebracht. Jetzt gilt es, Geschlossenheit zu zeigen und den Schwung mitzunehmen in das neue Jahr. Entscheidend wird sein, die richtigen Antworten auf die Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu finden. Ich glaube, viele Mitglieder im Kreisverband hätten das am ehesten Friedrich Merz zugetraut. Ich bin aber ebenso überzeugt, dass dies auch Annegret Kramp-Karrenbauer gut gelingen wird.“

Stefanie Behrens, Waldenbuch: „Es war besonders und eine Ehre, als eine von 1001 Delegierten bei dieser historischen Wahl in Hamburg dabei zu sein. Die sicher mitreißendere, brennendere Rede hat AKK gehalten und hat mit dem, was sie programmatisch in Aussicht stellt und mit ihrer Erfahrung mit Sicherheit das Format und die Kraft, die größte Volkspartei zu führen, zu reformieren und zu einen. Das erste Signal dazu hat sie bereits dadurch gesetzt, dass sie Friedrich Merz und Jens Spahn mit auf die Bühne geholt und angeboten hat, mit beiden im Team zusammenarbeiten zu wollen.“