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Von unserem Mitarbeiter 
Peter Maier · 21.12.2020

Böblingen: Neue Zählstelle am Radschnellweg

Wichtige Nutzerzahlen für die Radverkehrsplanung / 20 Prozent mehr Radfahrer unterwegs

Bild: Dettenmeyer

Auf Höhe des Kreistierheims Böblingen steht jetzt eine stationäre Fahrradzählstelle, die künftig rund um die Uhr die Radfahrten auf dem Radschnellweg erfasst.

Das zweite Teilstück der Radschnellwegachse Herrenberg – Stuttgart zwischen Böblingen und Ehningen wird seit Eröffnung Ende Mai dieses Jahres von den Radfahrern gut angenommen. Dank des Radschnellwegs ist es gelungen, vor allem den Berufs- und Ausbildungsverkehr vom Auto auf das Rad zu lenken. Für Alltagswege wie auch für Pendler sollen Radschnellwege eine klimafreundliche und gesundheitsfördernde Alternative zum Auto bieten .

 

Jetzt will das Landratsamt Böblingen ganz genau wissen, wie viele Radfahrer auf dieser Strecke unterwegs sind. Das stelenartige Zählgerat zeigt die Anzahl der Fahrradfahrten an, zudem wird darauf schematisch der Verlauf der Radschnellverbindungsachse Herrenberg-Stuttgart abgebildet.

 

 

Darüber hinaus werden unter anderem der Standort, Kilometerangaben und Verknüpfungspunkte mit dem ÖPNV-Schienenverkehr dargestellt. Die Gestaltung der Zählstelle entspricht dem Design der landesweit einheitlichen Informationsstelen für Radschnellwege in Baden-Württemberg, die den Radfahrenden als Orientierungspunkt dienen sollen.

 

 

„Gute Datenbasis“

 

 

Landesverkehrsminister Winfried Hermann: „Mit der neuen Zählstelle können wir zukünftig die Nutzungsdaten auch auf diesem wichtigen Verbindungsstück in Richtung Landeshauptstadt erheben. Damit sind sichere Aussagen möglich, wie sich der Radverkehr auf dieser wichtigen Achse weiterentwickelt. Die zielgerichtete Förderung des Radverkehrs braucht eine gute und breite Datenbasis. Zudem ist die Stele ein Erkennungszeichen und zugleich ein Informationsmedium für die Radfahrenden.“

 

 

Die Nutzerzahlen der Radschnellverbindung sind für die Planung von hoher Bedeutung. Sie geben Aufschluss darüber, wie viele Radfahrende den Weg nutzen und wie sich die Frequentierung durch den weiteren Ausbau der noch fehlenden Teilstrecken und Lückenschlüsse auf dem Radschnellweg zwischen Herrenberg und Stuttgart entwickelt. Bei Stichprobenzählungen auf dem Teilstück Böblingen – Ehningen seien im Sommer bereits durchschnittlich 700 Radfahrten an Werktagen gezählt, heißt es vom Landratsamt Böblingen.

 

 

Dass Radschnellwege gut angenommen werden, zeigt die bereits eingerichtete Zählstelle auf der Strecke Böblingen/Sindelfingen – Stuttgart. Hier ist von Mai bis November im Vergleich zum Vorjahr 2019 ein Zuwachs von gut 20 Prozent zu verzeichnen. „Diese positiven Entwicklungen ermutigen uns, den eingeschlagenen Weg weiter fortzusetzen“, so der Böblinger Landrat.