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Von unserem Mitarbeiter 
Peter Maier · 30.06.2020

Böblingen: Nach Gewitter große Schäden bei den Gartenfreunden am Ganssee

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Das heftige Gewitter, das am Freitagnachmittag vergangener Woche über Böblingen zog, hat in der Anlage der Gartenfreunde Böblingen am Ganssee große Schäden angerichtet.

 

Der kleine Bach, der durch die Anlage im Osten der Stadt fließt, entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einem reißenden Fluss. Neben riesigen Wassermengen spülte er Schlamm und Treibholz aus dem nahen Wald in die Kleingartenanlage. Das Wasser floss zudem nicht in den benachbarten Ganssee ab, sodass es sich in der Kleingartenanlage aufstaute. Die Folge: Elf Schrebergärten wurden zum Teil stark zerstört. Sie standen bis zu einem halben Meter unter Wasser. Dadurch entstanden Wasserschäden an den Gartenhäusern.

 

 

Zudem wurden Humus sowie Nutz- und Zierpflanzen aus den Beeten weggespült. Die betroffenen Kleingärtner schätzen, dass bis zu 50 Prozent ihrer Ernte dieses Jahres vernichtet wurde.

 

 

„Der Bach hat innerhalb von Sekunden gigantische Ausmaße angenommen. Es war, als wenn jemand im Wald eine Schleuse geöffnet hätte“, sagt Andreas Wagner, der zu den Betroffenen gehört. „Da Extremwetter wie am Freitag aufgrund des Klimawandels keine Seltenheit sind, wünschen wir uns, dass wir gemeinsam mit der Stadt Böblingen als Verpächter der Kleingartenanlage die Ursachen für das Hochwasser identifizieren und dann eventuell Gegenmaßnahmen ergreifen können.“