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17.01.2019

Böblingen: 3 Jahre Countdown

Böblingen: Nach dem Erwerb des größten Teils des Einkaufszentrum gibt die BBG ihren Mietern Planungssicherheit / Ende Februar endet der Wettbewerb fürs City Center

Rund 3 Jahre Planungssicherheit – dies war die Botschaft von BBG-Geschäftsführer Rainer Ganske an seine Mieter im Böblinger Einkaufszentrum (Bild: S. Müller). Die Böblinger Baugesellschaft hat zum Jahresende 2018 die Mehrheit am Einkaufszentrum erworben. Mittelfristig soll das Gebäude abgerissen und die Fläche neu bebaut werden. Dazu gehören Wohnflächen, Einzelhandeln und andere gewerbliche Nutzungen. Eine Tankstelle soll es künftig aber nicht mehr geben.

Knapp 6 Millionen Euro hatte die Böblinger Baugesellschaft im November bei einer Zwangsversteigerung für die rund 77 Prozent der Anteile am Einkaufszentrum hingeblättert. Der amtliche Verkehrswert dafür lag bei etwas über 8 Millionen Euro – mittlerweile ist die städtische Baugesellschaft im Besitz von knapp 85 Prozent. BBG-Geschäftsführer Rainer Ganske macht keine Hehl daraus, dass er die restlichen Anteile auch noch kaufen möchte. Schließlich soll das Einkaufszentrum mittelfristig abgerissen und das Gelände neu bebaut werden.

„Die Mieter waren dankbar, dass wir klare Worte gesprochen haben“, sagt Ganske mit Blick auf die drei Jahre Planungssicherheit. Schließlich haben die meisten seit der Zwangsverwaltung nur noch Jahresmietverträge. „Die saßen gewissermaßen auf Kohlen wie es weitergehen wird“, sagt der Geschäftsführer. Auch habe er bei den Gesprächen angekündigt, die Mieten nicht anzuheben. Mehr noch: Die BBG sei auch in Gesprächen mit neuen Mietern, auch mit Pop-Up-Stores, als Einzelhandelsgeschäfte, die vorübergehend leerstehende Ladenflächen füllten, habe er kein Problem.

So sei bis Ende 2021 der Bestand gesichert. „Vermutlich können wir unseren Mieter auch danach weitere Mietverträge anbieten“, sagt er. Aber er möchte sich auch keinen Klotz ans Bein binden und auf das Ende von Mietverhältnissen warten müssen, während er eigentlich schon loslegen könnte. Doch wann dies sein wird, steht noch in den Sternen. Einerseits gehört das Einkaufszentrum der städtischen Tochter noch nicht komplett, andere seit müssen auch Gemeinderat und Verwaltung sich äußern, wie es dort an der Wolfgang-Brumme-Allee städtebaulich weitergehen soll. Und dies wird am Ende auch in einem Bebauungsplan münden.


Der komplette Artikel steht am Freitag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de

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