Nachrichten
Bilder
Videos
Abo-Service und Anzeigen
Themen und Portale

Job

Termine und Veranstaltungen
Über uns






Von Peter Bausch und Heinz Richter · 26.07.2017

Biennale:4 Wochen in 11 Bildern

Sindelfingen: Ein Foto-Rückblick auf die zweite Ausgabe des Kulturfestivals / Die Organisatoren blicken schon nach vorne auf die nächste Biennale 2019

Musical, Theater, Poetische Orte, Tanztheater, Gespräche und jede Menge Musik: Die Biennale Sindelfingen 2017 ist Geschichte. Wir haben drei maßgeblich Beteiligte nach ihrer persönlichen Bilanz des Kulturfestivals gefragt.

Kulturamtschef Horst Zecha: „Die Biennale hat alle unsere Hoffnungen erfüllt. Das Konzept ist aufgegangen. Die Veranstaltungen waren überwiegend ausverkauft. Besonders gefreut hat mich die Begeisterung und die beeindruckende Leidenschaft bei allen gemeinsam etwas auf die Bühne zu stellen. Allerdings hätten wir früher und umfassend in die Werbung gehen sollen. Uns kamen in diesem Jahr noch die Pfingstferien dazwischen. Jetzt will ich erst einmal schlafen, schlafen, schlafen. Im Herbst gibt es schon die ersten Überlegungen für die nächste Biennale. Programm und Flyer sollten im nächsten Jahr stehen.“

Stadtmusikdirektor Markus Nau: „Es ist überwältigend gut gelaufen und ausgesprochen harmonisch mit allen Beteiligten. Es gab viele Highlights. Persönlich hat mich das Konzert „Israel in Egypt“ am meisten beeindruckt. Das ehrenamtliche Engagement war sehr gut, aber wir brauchen noch mehr Leute. Vor allem hilfreiche Hände im Bereich Technik.“

Nach der Biennale ist vor der Biennale

Ingo Sika, Schauspiel-Coach und Co-Regisseur beim Musical „Bühne der Träume“, Sprecher bei Poetischen Orten von „Kultur am Stift“, Schauspieler im Altstadt-Theaterstück zur Hexenverfolgung, Sänger im Duo Vocassion beim Nachtkonzert: „Es war ein tolles Festival mit vielen tollen und talentierten Menschen. Sindelfingen kann sich glücklich schätzen, dass es neben dem finanziellen Engagement der Stadt so viele motivierte Hauptamtliche und Freiwillige gibt, die dieses Projekt mit ihrer Arbeit erst möglich machen. Besonders beeindruckend war die Arbeit unserer jungen Mitwirkenden, die mich ganz besonders begeistert haben. Ich persönlich freue mich auf die Biennale 2019! Denn wie heißt es so schön: „Nach der Biennale ist vor der Biennale!“

Ingo Sika als „Mister Biennale“, diesmal als Sänger im Duo Vocassion in der alten Volksbank. Bild: Hugger/z

Betörende Bilder und Choreografien in der Schalterhalle der alten Volksbank: Tanzwerkstatt und Andas-Ensemble präsentieren unter der Leitung von Monika Heber-Knobloch das Stück „Zeit. Punkt“ . Bild: Mössinger/A

Beklemmende Szenen beim Altstadttheaterprojekt „Denunziert. Verfolgt. Getötet“: Sarah Kupke und Ingo Sika bei einer Folterszene im Serenadenhof. Bild: Stampe/A

Der Nachwuchs ist interessiert beim Auftritt der Stadtkapelle Sindelfingen unter der Leitung von Biennale-Mitorganisator Markus Nau in Darmsheim. Bild: Gutje/z

Für Musikfreunde das Glanzlicht der Biennale: Markus Nau dirigiert das Konzert der drei Weltreligionen. Bild: Hugger/z

Astrid Paul und Horst Zecha vom Kulturamt vor der Fotowand beim Musical in der Klosterseehalle. Bild: Biennale Co/z

Das Ensemble des Musicals „Bühne der Träume“ nach der Premiere in der Klosterseehalle. Regisseur Siegfried Barth (links mit weißen Schuhen) lässt sich mit seinem 65-köpfigen Team feiern. Bild: Stampe/A

Biennale-Auftakt mit Luftballons und bunten Farben im Floschenstadion Sindelfingen mit Kuchenritt und Kinderfest. Bild: Stampe/A

Eine der schönen Überraschungen der Biennale 2017: Die Poetischen Orte haben bei allen fünf Ausgaben weit über hundert Besucher zum Beispiel in die Abtgasse gelockt. Bild: Hugger/z

Sarah Kupke, Ingo Sika, Karsten Spitzer und der Bratschist Joaquin Reyes Borquez ziehen für das Altstadttheater zur Hexenverfolgung vom Serenadenhof zur Martinskirche. Bild: Hugger/z

Die erfahrene Amateurschauspielerin Katrin von Hochmeister in der Rolle der Popdiva Cassandra sorgt für Kontinuität im Biennale-Musical „Bühne der Träume“. Bild: Stampe/A