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Matthias Staber · 27.03.2019

"Beeindruckt von den Aktionen der Schüler"

Sindelfingen: Der Bundestagsabgeordnete Matthias Gastel traf die Fridays-for-Future-Schüler

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Matthias Gastel (rechts) im Gespräch mit den Initiatoren der Sindelfinger Fridays-for-Future-Demos Özgür Celik (links) und Leonie Thaler (Dritte von links). Bild: Staber

Er sei „beeindruckt von den Aktionen“ der Schüler, die sich in der Bewegung „Fridays for Future“ engagieren, sagt Matthias Gastel. Im Café in der Sindelfinger Turmgasse traf der Grünen-Bundestagsabgeordnete die Initiatoren der lokalen Aktionen, Leonie Thaler und Özgür Celik.

Zweimal haben Sindelfinger Schüler während der Schulzeit freitags für eine bessere Klimapolitik demonstriert. Zwischen 100 und 150 Jugendliche versammelten sich dabei jeweils auf dem Marktplatz (die SZ/BZ berichtete). Die Schüler verstehen sich als Teil der weltweiten Bewegung „Fridays for Future“, die von der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg initiiert wurde.

Für die Koordinierung der Sindelfinger Klima-Demonstrationen per Whatsapp zeichnen federführend die 15-jährige Leonie Thaler und der 17-jährige Özgür Celik vom Pfarrwiesen-Gymnasium verantwortlich. „Die Organisation läuft noch nicht perfekt“, sagt Leonie Thaler: „Vieles ist noch sehr spontan.“ So sei es schwierig, Mitschüler für die Aktionen zu motivieren, sagt Özgür Celik: „Viele haben Angst vor Konsequenzen.“

Über einen einheitlichen Umgang mit dem Phänomen „Fridays for Future“ haben sich die Sindelfinger Schulen bislang nicht verständigt. So dürfen etwa Schüler am Pfarrwiesen-Gymnasium den versäumten Unterricht nachsitzen und sich dabei mit Klima-Fragen beschäftigen.

Andere Schulen drohen mit harten Konsequenzen. „Wir haben es noch nicht geschafft, diese Mauer zu durchbrechen“, sagt Özgür Celik: „Aber dafür kämpfen wir. Die Politiker sollen merken, dass ‚Fridays for Future‘ auch in den kleineren Städten angekommen ist.“

Der komplette Artikel steht am Donnerstag in der SZ/BZ und aufwww.szbz.de