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Von unserem Redakteur 
Dirk Hamann · 10.08.2020

Baustelle Böblingen: Elbenplatz-Umbau beginnt am Freitagabend

Böblingen: Erster Bauabschnitt soll bis zum Jahresende fertiggestellt sein / Die Stadtverwaltung startet eine Informations-Offensive

Die Operation am offenen Herzen beginnt am Freitagabend: Ab 22 Uhr bis Sonntagnachmittag ist der Elbenplatz voll gesperrt. Danach beginnen die stauträchtigen Umbauarbeiten. Der erste Bauabschnitt soll bis Ende des Jahres fertiggestellt sein. Zwei weitere folgen.

Trotz aller in den vergangenen Jahren überstandenen Großbaustellen und Straßensperren in Böblingen: Das dicke Ende des Verkehrschaos kommt wahrscheinlich erst noch. Und es beginnt am Freitagabend. Dann nämlich wird die Baustelle für den Elbenplatz-Umbau eingerichtet - wozu der Elbenplatz bis Sonntagnachmittag voll gesperrt werden muss. Anschließend machen sich schwere Maschinen ans Werk, buddeln sich in der Herrenberger Straße auf der Seite zum Unteren See von der Kreuzung Parkstraße bis zur Einmündung zum Elbenplatz bis zu sechs Meter in die Tiefe. „Der Kanal ist in diesem Bereich zu klein und muss ausgetauscht werden“, erklärt Frank Bader. „Das ist nicht ganz einfach zu bewerkstelligen, deshalb werden die Arbeiten dort bis Jahresende dauern.“

 

Parallel dazu beginnen die Arbeiten in der Wolfgang-Brumme-Allee zwischen List-Kreisel und Elbenplatz auf der Seite zur Kreissparkasse. Hier wandern Leerrohre in den Untergrund, auf der Straßenmitte werden Vorrichtungen für Pflanzenbeete installiert. Der Verkehr kann während dieses Bauabschnitts in diesem Bereich nur in Richtung Sindelfingen fließen. Der aus der entgegenkommenden Richtung wird weiträumig über die Lyon-Sussmann-Straße oder die Flugfeld-Allee und die Calwer Straße umgeleitet. Die Stadtgrabenstraße bleibt bis zum Jahreswechsel noch offen. „Wichtig ist zudem, dass alle Geschäfte weiterhin erreichbar sind“, sagt Cornelia Hartmann, Leiterin der Straßenverkehrsbehörde.

 

 

Infos auf allen Kanälen

 

 

Die Staus, die den Umbau des Elbenplatzes begleiten, werden sich trotz aller Umleitungsbeschilderungen nicht vermeiden lassen. Auch der Ärger der Verkehrsteilnehmer ist vorprogrammiert. Diese Erfahrungen hat die Stadtverwaltung in den vergangenen Jahren zu genüge gemacht. Und sie hat daraus gelernt. Diesmal geht sie mit jeder Menge Information, bespielt auf allen möglichen Kanälen, in die Offensive.

 

 

Der komplette Artikel steht in unserer Dienstagsausgabe sowie unter www.szbz.de