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Von unserem Mitarbeiter Karlheinz Reichert · 06.04.2020

Automobilzulieferer rutscht in die Pleite

Gärtringen: Sitronic meldet Insolvenz an / Der vorläufige Insolvenzverwalter Martin Mucha ist für die Zukunft des Unternehmens optimistisch

Verwaltungsgebäude und Werk I von Sitronic in Gärtringen. Bild: Reichert

Nach zwei Verlustjahren hat die Sitronic Gesellschaft für technische Ausrüstung mbH. & Co. KG nun Insolvenz angemeldet. Der Automobilzulieferer beschäftigt am Hauptsitz in Gärtringen sowie im Werk Gunzenhausen (Bayern) rund 300 Mitarbeiter. Die Voraussetzungen für die Fortführung des Unternehmens seien gut, sagt der vom Amtsgericht Stuttgart eingesetzte Insolvenzverwalter, der Rechtsanwalt Martin Mucha.

Sitronic wurde 1970 in Sindelfingen gegründet und hat sich ein Jahr später in Gärtringen angesiedelt. Das Unternehmen entwickelt und produziert Sensoren und elektronische Bauteile für die Automobilindustrie. So gilt das Unternehmen als Spezialist, wenn es um das Platzieren und Vergießen oder Verkleben kleinster Bauteile auf noch kleinerem Raum geht. Das Unternehmen arbeitet auf den Mikrometer (Tausendstel Millimeter) genau und kann auf den Tausendstel Milliliter exakt kleinste Klebemengen auf Leiterplatten aufbringen.


Zu den Produkten von Sitronic gehören Temperatur- und Oberflächensensoren, Regler und Steuergeräte für Klimaanlagen oder Kommunikationsschnittstellen für Fahrzeuge. Neben den beiden deutschen Standorten Gärtringen und Gunzenhausen beschäftigt Sitronic rund 300 Mitarbeiter. Darüber hinaus unterhält das Unternehmen Vertriebsstandorte in den USA, Südkorea und China.


Der komplette Artikel steht am Dienstag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de