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Von Jürgen Haar und Jürgen Wegner · 20.03.2019

Auf dem Weg zum modernen Badezentrum

Sindelfingen: Die Verwaltung schlägt den Stadträten den Weg für das Badezentrum vor und bekommt dafür Rückendeckung / Am Dienstag soll die Entscheidung fallen

Badezentrum

Für das Hallenbad im Sindelfinger Badezentrum gibt es große Pläne. Bild: Wegner

Es zeichnet sich klar ab, wohin sich das Sindelfinger Badezentrums entwickelt. Etwa 35 Millionen Euro will die Stadt ins Hallenbad stecken, damit dieses zum „Familienbad Nummer 1 in der Region“ wird (die SZ/BZ hat berichtet). Am Dienstag soll der Gemeinderat entscheiden, ob er damit einverstanden ist. In den ersten Diskussionrunden gingen fast alle Daumen nach oben.

Im Sportausschuss des Gemeinderats war es nur CDU-Rat Wolfgang Baltzer, der die Hand bei der Abstimmung unten ließ. Zuvor hatte er ausführlich Kritik formuliert, dass die Verwaltung viel zu viel Zeit verloren und eine große Chance vergeben habe. Denn nachdem die Stadträte sich vor ein paar Jahren die Investorenmodelle der Wund-Gruppe in Köln, Sinsheim und Erding angeschaut hatten, „herrschte eine gewisse Euphorie. Da hätten wir handeln müssen, dann wären wir heute schon viel weiter.“ Vom potenziellen Partner Josef Wund habe es sogar schon ein Angebot gegeben.

Als dieser jedoch mit dem Flugzeug verunglückte, war das Thema Public-Private-Partnership vom Tisch – also die Partnerschaft zwischen öffentlicher Hand und privatem Investor, der mit einer Summe zwischen 50 und 60 Millionen Euro in der Hohenzollernstraße ein feines Badeparadies entwickelt.

Dass die Stadt Zeit vertrödelt habe, wollte Sportbürgermeister Christian Gangl ebenso wenig stehen lassen wie die Behauptung, dass nach einem Schnellschuss heute alles besser wäre. So habe man sich die Bäder in Erding, Sinsheim und Köln 2016 angeschaut und den tödlichen Unfall habe es Ende 2017 gegeben. „Alleine die Vorbereitungen brauchen sehr lange, wir hätten europaweit ausschreiben müssen. Und: Vielleicht müssen wir sogar froh sein, diesen Weg gegangen zu sein. Andere Kommunen haben sich anders entschieden und wissen jetzt nicht, wie es weiter geht“, sagte Christian Gangl.


Der komplette Artikel steht am Donnerstag in der SZ/BZ un auf www.szbz.de

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