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28.08.2017

Auch E-Autos sind nicht sauber

Zum Nachdenken: Nach Elektroautos zu rufen, ist gerade groß in Mode. Greenpeace tut das nicht (siehe nebenstehenden Bericht). Wer den Beitrag der Deutschen Welle vom 7. August zum Thema Umweltbelastung der E-Autos kennt, sicher auch nicht.

Der Begriff Nachhaltigkeit ist derzeit in aller Munde, nur nicht, wenn es um die Produktion von Batterien und Strom für E-Fahrzeuge geht. Schon im Jahr 2011 erklärte das Institut für Energie- und Umweltforschung (Heidelberg), der CO2-Fußabdruck eines batteriebetriebenen Autos sei dem eines Autos mit Verbrennungsmotor ähnlich.

Das schwedische Umweltforschungsinstitut IVL kommt in einer aktuellen Studie zu dem Ergebnis, dass allein bei der Herstellung der Batterie für den neuen Tesla 17,5 Tonnen CO2 entstehen. Diese Vorbelastung gegenüber einem Benziner sei erst nach acht Jahren ausgeglichen.

Für die Herstellung von E-Fahrzeugen werden Metalle benötigt wie Kupfer, Kobalt und Neodym, das zu den Seltenen Erden gehört. Diese werden in China oder auch im Kongo abgebaut.

Wer dennoch in Deutschland das E-Auto zur Pflicht machen will, braucht über Menschenrechte in solchen Ländern nicht mehr zu reden.

Karlheinz.Reichert@szbz.de

Von Karlheinz Reichert