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14.12.2018

Auch Busfahrer stecken im Stau

Böblingen: Nicht nur Autofahrer stehen im Stau / Baustelle an der Wildermuth-Kaserne früher fertig als geplant / Herrenberger Straße ist ab Donnerstag wieder befahrbar

Alltag für die Busfahrer in Böblingen: Sie stehen, wie hier in der Wolfgang-Brumme-Allee, im Stau, und können dadurch die Fahrpläne nicht einhalten (Bild: SDMG/Dettenmeyer).

Genervte Autofahrer, gestresste Busfahrer. Die Stau-Hochburg Böblingen bringt die Verkehrsteilnehmer zur Zeit an den Rand des Erträglichen. Das Stadtverkehrsunternehmen Pflieger reagiert jetzt mit einer besonderen Aktion auf verbale Attacken

gegen ihre Mitarbeiter.

In einer Anzeige in der SZ/BZ (siehe auch Seite 19) heißt es unter anderem: „Wir bitten die Fahrgäste des Stadtverkehr Böblingen-Sindelfingen höflich um Verständnis, verbunden mit der Bitte, ihren Unmut über Verspätungen nicht an dem ohnehin durch die Verkehrslage stark gestressten Fahrpersonal auszulassen.“

In den Bussen und am Telefon müssen sich die Pflieger-Mitarbeiter zur Zeit einiges anhören. Auch Beschimpfungen. Dabei geht es den Fahrern im Bus-Stadtverkehr nicht anders wie den vielen tausend Autofahrern, die seit Wochen auf der Hulb, am List-Platz oder zwischen Elbenplatz und dem Flugfeld lange im Stau stehen.

Nadelöhr Kreisverkehr

Die Baustelle an der Wildermuth-Kaserne war dabei eine besondere Herausforderung. Der Rückstau reichte selbst in den späten Abendstunden noch bis zum Kreisverkehr bei den Mercaden und sorgte so für ein Nadelöhr. Der Kreisverkehr ist die wichtigste Zu- und Abfahrt zum und vom Busbahnhof und deshalb von den Bussen stark frequentiert. Rund zwei Wochen lang war diese Stelle nur mit Mühe zu passieren. Wegen der „teils chaotischen Stauverhältnissen ist es unserem Fahrpersonal trotz größter Bemühungen oftmals nicht möglich, Verspätungen gegenüber den Fahrplänen zu vermeiden“, heißt es bei Pflieger.

Die Busfahrer wurden auch kritisiert, weil sie angeblich zu früh los fahren. Richtig dagegen ist aus Sicht des Stadtverkehrsunternehmen nachdem Beschwerden geprüft wurden: Bei den „verfrühten Abfahrten“ handelte es sich um „stark verspätete Vorgänger-Fahrten“. Insgesamt gilt: „Unsere Busfahrerinnen und Busfahrer geben in der aktuelles Situation ihr Bestes, stehen aber in denselben Staus wie alle anderen Verkehrsteilnehmer“, so Geschäftsführerin Claudia Wiest.


Der komplette Artikel sam einem Kommentar steht am Samstag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de

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