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19.04.2019

A81: 2 schwer Verletzte und 13 Kilometer Stau

Zwei Schwerverletzte und drei Leichtverletzte sowie ein Gesamtsachschaden von rund 54.000 Euro sind die Folgen eines schweren Verkehrsunfalls, der sich am Karfreitag gegen 09.45 Uhr ereignete.

Vier Fahrzeuge befanden sich im Kolonnenverkehr auf dem linken Fahrstreifen, als eine 31-jährige Renault-Megane-Fahrerin wegen stockendem Verkehr abbremsen musste und ein 57-jähriger VW Polo Fahrer auffuhr. Hierbei wurden der Fahrer des VW Polo als auch ein im Renault mitfahrendes 9-jähriges Kind leicht verletzt. Ein in der Kolonne folgender 20-Jährige Fahrer eines VW Tiguan konnte rechtzeitig anhalten, jedoch der ihm folgende 85-jährige Fahrer einer Mercedes-Benz A-Klasse nicht mehr.

Der Aufprall war so heftig, dass der Mercedes um 270 Grad herum geschleudert wurde und über den rechten Fahrstreifen sowie den Standstreifen in den Grünstreifen schleuderte. Hierbei kollidierte die A-Klasse noch mit einem VW Golf, der sich auf dem rechten Fahrstreifen befand. Durch den heftigen Aufprall wurde der 20-jährige VW-Tiguan-Fahrer leicht und seine 20-jährige Beifahrerin schwer verletzt. Der 85-jährige Mercedes-Fahrer erlitt ebenfalls schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Alle anderen Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

Für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Autobahn in Fahrtrichtung Singen bis 11.30 Uhr voll gesperrt werden. Dadurch bildete sich ein Rückstau von bis zu 13 Kilometer Länge. Zur Versorgung der Verletzten hatte der Rettungsdienst einen Notarzt, fünf Rettungsfahrzeuge sowie den Rettungshubschrauber im Einsatz. Ebenso war die Feuerwehr Herrenberg mit sechs Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften ausgerückt. Vom Polizeipräsidium Ludwigsburg waren zwei Streifenwagenbesatzung zur Unfallaufnahme eingesetzt. Bis auf den VW Golf waren die anderen vier Unfallfahrzeuge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden (Bild: SDMG / Dettenmeyer).