Nachrichten
Bilder
Videos
Abo-Service und Anzeigen
Themen und Portale

Job

Termine und Veranstaltungen
Über uns






16.09.2020

A 81-Unfall bei Ehningen: 19-Jähriger lebensgefährlich verletzt

In lebensbedrohlichem Zustand musste ein 19-Jähriger am Mittwoch nach einem Unfall, der sich gegen 9.30 Uhr auf der A 81 zwischen den Anschlussstellen Ehningen und Hildrizhausen ereignet hatte, vom Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Der 19-Jährige war mit einem Peugeot Boxer auf dem rechten Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn in Richtung Singen unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Hildrizhausen musste ein 45-jähriger Sattelzugfahrer wegen eines Staus anhalten. Der 19-Jährige erkannte dies vermutlich zu spät und fuhr wohl ungebremst auf den Sattelauflieger auf.

 

Durch den starken Aufprall wurde der junge Fahrer in seinem Wagen eingeklemmt und lebensbedrohlich verletzt. Er musste von den Freiwilligen Feuerwehren Ehningen und Böblingen, die mit insgesamt fünf Fahrzeugen und 20 Wehrleuten vor Ort waren, befreit werden. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von rund 30 000 Euro. Darüber hinaus war der Peugeot nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Während zu Beginn der Unfallaufnahme zunächst der rechte und mittlere Fahrstreifen gesperrt war, musste zur Landung des Rettungshubschraubers die Autobahn ab 10 Uhr komplett gesperrt und der Verkehr an der Anschlussstelle Ehningen ausgeleitet werden.

 

 

Unterstützt wurden diese Maßnahmen durch Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Herrenberg, die sich mit Absperrwänden und einer Sichtschutzwand ebenfalls im Einsatz befanden. Aufgrund ausgelaufener Betriebsflüssigkeiten führten die Wehrleute und die Autobahnmeisterei-Mitarbeiter noch Reinigungsarbeiten durch. Nachdem der Rettungshubschrauber mit der verletzten Person die Unfallörtlichkeit verlassen hatte, wurde der Verkehr ab 10:50 Uhr über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Schlussendlich konnten sämtliche Maßnahmen und die Bergungsarbeiten gegen 13:10 Uhr abgeschlossen werden. Durch die Sperrungsmaßnahmen bildete sich ein Stau von etwa sechs Kilometern.