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Von unserem Mitarbeiter Thomas Oberdorfer · 10.09.2007

200 Kubikmeter zusätzlicher Dreck

Für Swen Blümer war der sechste Lauf zur Internationalen Deutschen Motocross-Meisterschaft in Holzgerlingen eine Premiere: Erstmals war er als Rennleiter für die Veranstaltung verantwortlich. Er trat die Nachfolge von Rainer Schmid an, der viele Jahre Rennleiter auf dem Schützenbühlring war und bei der KFV Kalteneck den Job des sportlichen Leiters innehat.

 

"Nervös" war Swen Blümer (Bild: Photo 5) in den Tagen vor der Veranstaltung, er habe sich aber auch auf seine neue Aufgabe gefreut, sagte der 42-Jährige im Gespräch mit der SZ/BZ.

 

Welche Voraussetzungen müssen Sie als Rennleiter mitbringen?

 

Swen Blümer: "Man muss die A-Lizenz besitzen, um bei Prädikatsrennen als Rennleiter zu arbeiten. Voraussetzung für die A-Lizenz ist die B-Lizenz. Wenn man diese abgelegt hat, muss man innerhalb von zwei Jahren sechs Renneinsätze haben, danach kann man die A-Lizenz absolvieren."

 

Wie waren für Sie die Tage vor der Veranstaltung?

 

Swen Blümer: "Natürlich war ich etwas angespannt und nervös, ich habe mich auf meine Aufgabe aber auch gefreut. Die Aufregung war sehr groß, das hat sich aber schnell gelegt, als die ersten Trainingsläufe gut über die Bühne gegangen sind. Außerdem habe ich von Rainer Schmid und Uwe Lauxmann viel Unterstützung bekommen. Das gilt übrigens für die gesamte Mannschaft, die mir hervorragend geholfen hat."

 

Seit zwölf Jahren waren erstmals wieder Gespanne auf dem Schützenbühlring am Start. Welche Änderungen an der Strecke haben Sie deswegen vorgenommen?

 

Swen Blümer: "Die Strecke an sich haben wir nicht verändert. Wir haben allerdings einige Sprünge etwas entschärft, vor allem im Bereich des Aufsprungs. Und die Strecke haben wir etwas verbreitert, um Platz zu schaffen für die Seitenwagen. Wir haben insgesamt etwa 200 Kubikmeter Dreck in die Strecke eingearbeitet."