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Von unserem Redakteur Tim Schweiker · 08.03.2019

10 Jahre großer Polizeiposten Maichingen

Seit 10 Jahren ist der Polizeiposten auch für Darmsheim, Aidlingen, Grafenau und Magstadt zuständig / SZ/BZ-Interview mit Postenleiter Frank Bechtle

Seit 2005 ist Frank Bechtle Leiter des Maichinger Polizeipostens (Bild: z).

Seit Rosenmontag 2009 gibt es den Polizeigroßposten Maichingen. Er war im Zuge der Verwaltungsreform durch die Zusammenlegung der Polizeiposten Aidlingen, Grafenau und Magstadt entstanden und ist mit 10 Beamten der größte Polizeiposten innerhalb des Polizeipräsidiums Ludwigsburg.

Die SZ/BZ hat mit Maichingens Polizeichef Frank Bechtle über das zurückliegende Jahrzehnt gesprochen.

Was macht einen guten Postenbeamten aus?

Frank Bechtle: „Bürgernah muss er sein und kommunikativ. Er sollte ein breites polizeifachliches Wissen haben und schon ein paar Jahre Diensterfahrung. Und er sollte einen persönlichen Bezug zu seinem Dienstbezirk haben. Ideal ist es, wenn er im Postenbereich oder im angrenzenden Umland wohnt. All das trifft übrigens für den Großteil meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu. Darüber bin ich sehr froh.“

Als Mann der ersten Stunde leiten sie seit 10 Jahren die Maichinger Polizeidienststelle. Wie war das Gefühl in den ersten Wochen?

Frank Bechtle: „Mit der Zusammenlegung der vier Posten im Jahr 2009 hatte sich für mich persönlich natürlich viel verändert. Plötzlich war ich nicht nur für Maichingen mit seinen damals 11 000 Einwohnern zuständig, sondern auch für die Umlandgemeinden Magstadt, Grafenau und Aidlingen sowie für Darmsheim. Insgesamt also für über 40 000 Einwohner. Meine Mitarbeiteranzahl hatte sich mit einem Mal von fünf auf zehn verdoppelt.
Vorgabe meiner damaligen Böblinger Direktionsleitung war es, unsere täglichen Dienstzeiten möglichst lange auszudehnen, denn dies war Teil der Zusagen, die den Gemeinden gemacht wurden, die plötzlich ohne eigene Polizei da standen. Bis heute versuchen wir an bis zu vier Tagen in der Woche von 7 Uhr morgens bis 20 Uhr abends einsatzbereit zu sein. Mit zehn Beamten, darunter mehrere Teilzeitkräfte, ist das natürlich ein Kraftakt, der viel Energie kostet.“


Der komplette Artikel steht am Samstag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de

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