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Thomas Oberdorfer · 15.09.2019

10 000 Fans beim Motocross-Finale

Motorsport: Lokalmatador Dennis Ullrich von der KFV Kalteneck schnappt sich den 5. Titel beim ADAC MX-Masters auf dem Holzgerlinger Schützenbühlring

Packende Duelle auf dem Holzgerlinger Schützenbühlring. Bild: photostampe

Das ADAC MX-Masters, die internationale Deutsche Motocross-Meisterschaft, ist nach wie vor ein Zuschauermagnet: Von vergangenen Freitag bis Sonntag pilgerten etwa 10 000 Besucher an den Holzgerlinger Schützenbühlring, dort wurden gestern die letzten Rennen in den vier Startklassen Junior Cup 85, Junior Cup 125, Youngster Cup und MX Masters, ausgetragen. Veranstaltet wurden der Wettbewerb vom Holzgerlinger Klub KFV Kalteneck.


Dennis Ullrich gewann die MX Masters, es ist sein fünfter Titel in diesem Wettbewerb, das ist einzigartig. Edvards Bidzans (Lettland) siegte in der Klasse bis 85 Kubikzentimeter, Simon Längenfelder (Regnitzlosau) bei den 125ern. Im Youngster Cup war Jeremy Sydow (Köln) vom Pech verfolgt. Er lag vor den beiden Läufen in Holzgerlingen in der Gesamtwertung in Führung, im ersten Durchgang schied er in der ersten Runde aus, ein Stein sorgte für einen Schaden an seiner Maschine, er musste absteigen. Der zuvor Zweitplatzierte Rene Hofer (Österreich) nutzte die Chance, gewann das Rennen und führte vor dem zweiten Lauf mit 16 Punkten vor Sydow. Im zweiten Durchgang ließ sich Hofer diesen Vorsprung nicht mehr nehmen, er gewann den Wettbewerb, ihm genügte ein dritter Platz im zweiten Rennen.


„Wir haben eine gute Woche gehabt“, sagte Robert Maurer, Vorsitzender der KfV Kalteneck, „wir haben schon montags gewusst, dass wir wässern müssen und das von oben nichts kommen wird.“ Etwas geärgert hat sich Maurer, dass Dennis Ullrich aufgrund der Absagen von dessen beiden härtesten Konkurrenten, Tanel Leok und Jens Gettemann, schon als Titelträger feststand. „Das war natürlich sehr schade“, sagte Maurer. Allerdings sei es auch „ganz toll“, dass in Ullrich ein Mitglied der KFV Kalteneck die Meisterschaft gewonnen habe. Während des gesamten Rennwochenendes gab es keine schwerwiegenden Verletzungen, für Robert Maurer ein wichtiges Kriterium wenn er von einem erfolgreichen Wochenende spricht. „Das spricht für eine sehr gut präparierte Strecke“, sagte Maurer.


Der komplette Artikel steht am Montag in der SZ/BZ und unter www.szbz.de