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Motiviert durch das Jahr



Neues Jahr, neue Vorsätze, neue Ziele. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ein Jahreswechsel bedeutet für mich jedes Mal aufs Neue meine Ziele, Motivation und Ideen zu definieren. Und dabei rede ich nicht von guten Vorsätzen wie mehr Sport oder weniger Süßigkeiten, die man, wenn wir mal ehrlich sind, spätestens Ende Januar sowieso schon wieder verworfen hat (wen das Thema interessiert, der kann gerne mal einen Blick auf meine Glosse "Traditionen sind was Schönes" werfen). Sondern: Was möchte ich im neuen Jahr erreichen und erleben? Welche Dinge sind mir besonders wichtig? Und wie kann ich mich in schwachen Momenten wieder motivieren?

Inzwischen ist der erste Monat des neuen Jahres rum. Zeit für mich, ein kurzes Zwischen-Resume zu ziehen. Das Ergebnis: Im Alltagsstress gehen die guten Gedanken oft schnell wieder unter. Statt beispielsweise weniger ins Handy zu starren und öfter mal ein gutes Buch in die Hand zu nehmen, verfalle ich immer wieder in alte Muster. Um meine Ziele nicht so schnell wieder aus den Augen zu verlieren, habe ich daher beschlossen, sie aufzuschreiben. Was man nicht im Kopf hat... Da mir ein Bullet Journal aber zu aufwendig ist, habe ich mich auf die Suche nach schnelleren Möglichkeiten gemacht. Und was eignet sich besser um Notizen, Gedanken und Bilder dekorativ festzuhalten als eine Pinnwand? Voller Tatendrang bin ich also los und habe mir eine gekauft. Doch kaum an der Wand aufgehängt, folgte die Ernüchterung. Langweilig, kahl und altmodisch hing sie da an meiner Küchenwand. Eine platte Korktafel mit Holzrahmen.

Das geht besser, dachte ich mir und begann zu grübeln und im Internet nach Ideen zu forsten. Da bin ich auf eine Pinnwand aus Weinkorken gestoßen und war begeistert. Damit schlägt man gleich zwei, wenn nicht sogar drei Fliegen mit einer Klappe. Die Weinkorken sehen nämlich nicht nur stylisch aus, sondern mit einem guten Glas Wein lässt es sich doch viel besser über das neue Jahr nachdenken - oder nicht? Wer kein Weintrinker ist oder wie ich nicht erst warten will, bis er genug Weinkorken gesammelt hat, kann sich die Korken auch im Bastelbedarf besorgen. Noch ein bisschen Sprühfarbe und Heißkleber dazu - et voilà, fertig ist die DIY-Pinnwand, die man nach Herzenslust individualisieren kann.




Das braucht ihr:

Mindestens 50 Weinkorken (wer nicht so viele auf Vorrat hat, kann sie im Bastelbedarf bekommen)

1 Korkpinnwand oder ein Stück Pappelsperrholz

Eine Säge

Heißkleber

Ein Stück Kordel

optional etwas Sprühfarbe


1. Säge ein paar der Weinkorken in drei Scheiben...
2. Klebe einige der Weinkorken mit etwas Heißkleber nacheinander auf die Pinnwand.
3. Lasse zum Beispiel in der Mitte etwas Platz für die zugeschnittenen Korkenscheiben.
4. Um etwas mehr Abwechslung in die Pinnwand zu bekommen, kannst Du die Korken so wie sie dir gefallen anordnen.
5. Jetzt noch auf der Rückseite das Stück Kordel mit etwas Heißkleber befestigen und fertig ist die Pinnwand.

 

Wem die klassische rechteckige Form der Pinnwand nicht gefällt, der kann mit einem Stück stabilem Karton oder Pappelsperrholz individuelle Formen wie etwa eine Gedankenblase, ein Unendlichkeitssymbol oder einen Stern verwirklichen.

Mein Tipp: In Herzform ist die DIY-Pinnwand auch ein tolles Geschenk für den Valentins- oder Muttertag. Gefüllt mit Bildern, Sprüchen und selbstgeschriebenen Nachrichten ein tolles Geschenk für die Liebsten.




Eine Anleitung zu dieser Herz-Pinnwand findet ihr in der E-Paper-Ausgabe der SZ/BZ vom 6. Februar 2019. Wer noch kein E-Paper-Abonnent ist, kann auf www.szbz.de für 14 Tage ein kostenloses Probeabonnement abschließen.


Viel Spaß beim Nachbasteln!

 

Eure

Rebekka