Leben und Menschen vom 12.10.2017

Sindelfingen: Am 18. Oktober eröffnet Ulrich Wickert die Literaturtribüne in der Buchhandlung Röhm

Vom Frankreichkenner bis zur Sportlegende

  • Vom Frankreichkenner bis zur Sportlegende

Blickpunkte, Standpunkte, Überzeugungen: Unter diesem Motto steht in diesem Jahr die Literaturtribüne in der Sindelfinger Buchhandlung Röhm. Den Auftakt macht am 18. Oktober Ulrich Wickert.

Ulrich Wickert ist der bekannteste Frankreichexperte Deutschlands, jahrelang berichtete er als Auslandskorrespondent aus Paris, lebt bis heute neben Hamburg auch in Südfrankreich. Sein Buch „Frankreich muss man lieben, um es zu verstehen“ ist das Resümee seiner lebenslangen Faszination und Auseinandersetzung mit einem Land, das uns so vertraut scheint, aber doch viele Geheimnisse birgt und eine hochaktuelle Auseinandersetzung mit einem Land im Umbruch. Am Mittwoch, 18. Oktober, 20 Uhr, ist Ulrich Wickert zu Gast bei Röhm am Marktplatz.

Ein ganz besonderes „Facebook“ präsentieren der Sindelfinger Fotograf Wilhelm Betz und die Stuttgarter Journalistin Conny Mertz-Bogen am Dienstag, 24. Oktober, 20 Uhr. Ein Buch mit Gesichtern, das mit Schwarzweiß-Porträts die bunte Vielfalt der Menschen in Stuttgart zeigt. Nach dem Männerband „Stuttgarter Charakterköpfe“ (die SZ/BZ berichtete) nun die Frauenausgabe der „Charakterköpfe“. Auf Schmeicheleien durch Farbe, Retuschen oder Beleuchtungseffekte hat Betz auch bei den weiblichen Charakteren verzichtet.

In dem Buch ist ein Querschnitt von kreativen Frauen zu sehen, die Stuttgart geprägt haben oder prägen – von der Wirtin und „Schwulen-Mutter“ Laura Halding-Hoppenheit bis zu Marcia Haydée. Die Texte dazu stammen aus der Feder der Radiojournalistin und Autorin Conny Mertz-Bogen und ihrem Mann Uwe Bogen, Kolumnist und Redakteur bei den „Stuttgarter Nachrichten“.

Günter Scholz, ehemaliger Leiter des Deutschen Bauernkriegsmuseums in Böblingen, stellt am Donnerstag, 26. Oktober, 20 Uhr, sein Buch „Habe ich nicht genug Tumult ausgelöst? – Martin Luther in Selbstzeugnissen“ vor. Bücher über Luther füllen ganze Bibliotheken, aber was sagt Luther selbst über sich? Seine Tischreden, Briefe und Traktate stecken voller spontaner Selbstaussagen. Günter Scholz hat sie erstmals systematisch ausgewertet.

Gunter Haug beschreibt in seinem Buch „Ohne Worte“ in amüsanter Form sein Leben von der Geburt über den gescheiterten Hauptdarsteller im Kindergarten beim Märchen vom Froschkönig bis zum Bestsellerautor. Die Karriere vom Zeitungsredakteur zum Fernsehnachrichtenchef, seine Kündigung in der Tropfsteinhöhle bei Fernsehaufnahmen und die Entstehung seines Bestsellers wider Willen „Niemands Tochter“. Zu Gast in Sindelfingen ist er am Freitag, 3. November, 20 Uhr.

Berge üben seit jeher auf den Menschen eine besondere Faszination aus. Sie erfüllen ihre Umgebung mit tätigem Leben, denn von dort kommen die Flüsse, das Leben spendende Wasser. Sie scheinen der


Von unserem Redakteur Tim Schweiker