Leben und Menschen vom 12.08.2017

Kreis Böblingen: SZ/BZ-Serie zum Schwerpunktthema „Lesen“ der VHS / Folge 2: Lucinde Hutzenlaub

„Nicht entmutigen lassen“


Die Böblinger Autorin Lucinde Hutzenlaub lebte von 2009 bis 2012 mit ihrer Familie in Japan. Dort ist auch ihr erstes Buch „Hallo Japan“ entstanden.

Die Volkshochschule (VHS) hat sich mit ihr über ihre Arbeit unterhalten. Die SZ/BZ bringt einen Auszug des Interviews aus der aktuellen Programmzeitschrift der VHS Böblingen-Sindelfingen.

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Lucinde Hutzenlaub: „Ich habe schon in meiner Jugend gerne geschrieben und viel gelesen. In meinen ersten Geschichten ging es vor allem um Jungs und die Liebe, aber auch Gedichte fand ich damals gut. Alles handschriftlich und auf gar keinen Fall für die Öffentlichkeit bestimmt. Im Deutschunterricht habe ich hartnäckig viel zu viele Seiten in Aufsätzen fabriziert, und dafür nicht unbedingt immer eine gute Note bekommen, was meiner Begeisterung für das Schreiben aber keinerlei Abbruch getan hat.

2009 begann ich zu bloggen, als wir für vier Jahre nach Japan ausgewandert sind. Zuerst lasen nur ein paar Familienmitglieder mit, dann deren Freunde und schließlich wurde ‚Sixinjapan‘ so erfolgreich, dass uns das Fernsehen besuchte, meine jetzige Agentin und schließlich ein Verlag auf mich aufmerksam wurden. Das Buch ‚Hallo Japan‘ entstand und verkaufte sich gut.

Von diesem Moment an bekam ich weitere Buchverträge. Mittlerweile schreibe ich bis zu drei Bücher pro Jahr und kneife mich ab und zu, weil ich es immer noch nicht glauben kann, dass ich endlich das


Von Andrea Laufer-Newcomb, Volkshochschule Böblingen-Sindelfingen