Leben und Menschen vom 12.10.2017

SZ/BZ-Leserreise: Rund 3000 Kilometer durch Namibia unterwegs

„Luxus der Weite“ hautnah erlebt

  • „Luxus der Weite“ hautnah erlebt

Sie haben den „Luxus der Weite“, den die Werbung verspricht, mit eigenen Augen gesehen. Sie waren rund 3000 Kilometer auf Teerstraßen und Schotterpisten unterwegs. Am Donnerstag vergangener Woche sind die Teilnehmer der SZ/BZ-Leserreise wohlbehalten und mit bleibenden Eindrücken aus Namibia zurückgekehrt.

„Ich möchte Dir auf diesem Weg noch einmal für diese wundervolle und erlebnisreiche Reise danken“, schrieb eine Teilnehmerin an Hanno Kluge, der als langjähriger Namibia-Kenner die Reise für die Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung begleitete. Das Abenteuer in der ehemaligen Deutsch-Südwest-Kolonie begann unmittelbar nach der Landung des Airbus A 330 in Windhoek mit dem Besuch der Farm Voigtland, verbunden mit einem opulenten Frühstücksbüfett. Ein Höhepunkt folgte nun dem anderen, und schon am nächsten Abend bestaunten die Reiseteilnehmer den Sternenhimmel über der Namib-Wüste und tags darauf die bis zu 300 Meter hohen Sanddünen von Sossusvlei.

Im nährstoffreichen Atlantik vor Walvis Bay erlebten die SZ/BZ-Leser auf einer Bootsfahrt zahlreiche Robben, Pelikane und Flamingos. Als Gäste auf Wildfarmen konnten sie beim „Game-Drive“ Oryx- und Kudu-Antilopen fast hautnah vom Geländewagen aus beobachten und die traumhaften Sonnenuntergänge am namibischen Himmel bei einem „Sundowner-Getränk“ bewundern.

Ein Höhepunkt der Reise war zweifellos die Safari durch den Etosha-Nationalpark. Neben zahllosen Tieren an den Wasserlöchern wurden auch Löwen und Nashörner entdeckt. Nachdem sich die Elefanten anfangs noch rargemacht hatten, gab es gegen Ende mit einer Elefantenfamilie und fünf mächtigen Bullen beim Schlammbad doch noch einen gelungenen Abschluss dieses Reiseteils.

Noch ein Höhepunkt: die Begegnung mit den San, den Ureinwohnern Namibias, in ihrem Living-Museum am Rand der Kalahari-Wüste. Sie zeigten, wie ihre Vorfahren mit einfachen Mitteln Feuer entfachten,


Von unserem Mitarbeiter Christian Röhm