Lokales vom 08.08.2016

Sindelfingen: Das zweite Kulturfest der IG Kultur beim Domo mausert sich und lockt mit „La Fanfarria del Capitàn“ rund 750 Zuhörer

Kulturfest wird zum Besuchermagnet

  • Kulturfest wird zum Besuchermagnet

Es war einmal ein Sommerfest. Das kommt seit 2015 unter anderem Namen an anderer Stelle daher. Die zweite Auflage des von der IG Kultur organisierten Kulturfests hat nach der Premiere 2015 mächtig an Sogkraft zugelegt. Als am Abend der Top-Act, die argentinische Band „La Fanfarria del Capitán“ die Bühne entert, wollen deren Show zeitweise um die 750 Neugierige miterleben.

Mit ihren Kopfbedeckungen, darunter Dreispitz und Schiebermütze mutet das Septett an wie eine Mischung aus Hofkapelle von Captain Jack Sparrow und Ska-Combo. Tatsächlich bietet die vor zehn Jahren in Buenos Aires gegründete Formation einen Musikmix, der sich aus Beutestücken unterschiedlichster Provenienz zusammensetzt von Rock über Tango und Reggae bis Balkan-Beats. Der Musikstil der Argentinier firmiert offiziell unterm Titel „Fanfarria Latina“. Wie und was auch immer die Band aus ihrer Schatztruhe herauskramt, es ist Tanzmusik zum Abhopsen, aber auch zum gepflegten Paartanz. Tatsächlich wiegen sich nach ein paar Kracher-Stücken plötzlich viele Pärchen im Walzertakt vor der Bühne.

Die Musikbreite der Argentinier entspricht dem Festkonzept, das nach 2015 zum zweiten Mal in der Hirsauer und Maichinger Straße neben dem Domo steigt. Wieder hat es maßgeblich IG-Kultur-Vorstandsmitglied Antonio Bras organisiert und knapp 70 Helfer mobilisiert.

Als er zur Führungsriege der IG Kultur dazustieß, war seine Idee, das Sommerfest, das der Verein traditionell auf dem Schaffhauser Platz organisierte, so zu modifizieren, dass die IG Kultur von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen wird. „Das Sommerfest war eine familiäre Sache“, sagt Antonio Bras. Er habe alles mit mehr Drive aufladen wollen, um damit Öffnung zur Stadt und zu anderen Besucherkreisen zu erreichen. Das war bereits mit der ersten Ausgabe des Kulturfests gelungen. Allerdings war der Besucherzuspruch mit rund 400 bei der Premiere ausbaubar. „Ich bin sehr zufrieden“, sagt er jetzt mit Blick auf Kulturfest Nummer zwei. Das habe schon am Nachmittag, Stunden bevor mit „Madeira Cake“ die erste Band die Regler aufdrehte, frühzeitig Besucher gehabt.

Schon ab 15 Uhr lockten das Bärenhospital des DRK, das Spielmobil, ein Bungeetrampolin und die Jugendfeuerwehr mit dem Luftballonwettbewerb „Ballon-Grüße aus Sindelfingen“ inklusive Fahrt im Feuerwehrwagen Familien mit Kindern an.

Neben Stadt und City-Marketing hat sich auch die Arbeitsgemeinschaft Domo, in der Gewerbetreibende um das ehemalige Kaufhaus organisiert sind, am Kulturfest beteiligt. Im Farbmischraum des


Von unserem Mitarbeiter Bernd Heiden