Sport Lokal vom 20.03.2017

Fußball – Verbandsliga: VfL Pfullingen  – VfL Sindelfingen 5:2 (3:1) / Nach dem dritten Rückschlag hintereinander fährt der Aufstiegszug ohne die Mannschaft von Maik Schütt ab

Keine Panik trotz der Niederlagenserie

  • Keine Panik trotz der Niederlagenserie

Die Verbandsligakicker des VfL Sindelfingen stecken nach der Winterpause weiterhin im Tief. Beim VfL Pfullingen hagelte es für die Mannschaft von Maik Schütt bereits die dritte Niederlage hintereinander. Nach der 2:5-Pleite ist der Zug Richtung Aufstiegsplätze ohne die Daimlerstädter abgefahren.

Sorgen müsse man sich um den VfL Sindelfingen aber nicht machen, sagte Thomas Dietsche, Sportlicher Leiter des VfL Sindelfingen, nach der Partie: „Das Ergebnis täuscht über den wahren Spielverlauf hinweg, denn so komisch es auch klingen mag, aber das war heute über weite Strecken eine ausgeglichene Angelegenheit.“ In puncto Effizienz und Kaltschnäuzigkeit könne sich seine Mannschaft aber eine große Scheibe vom VfL Pfullingen abschneiden.

Nach zuvor zwei Niederlagen war der VfL Sindelfingen auf Wiedergutmachung beim Namensvetter aus und hatte nach zwei Minuten bereits die erste gute Torchance zu verzeichnen. Allerdings scheiterte Oliver Glotzmann, der in der Vorwoche bei der 0:3-Niederlage beim 1. FC Normannia Gmünd noch schmerzlich vermisst wurde, frei stehend an Pfullingens Schlussmann Markus Hirlinger. Auf der Gegenseite scheiterte aber auch Kevin Haussmann an VfL-Torwart Johannes Groß.

Der Sindelfinger A-Jugend-Torhüter, der nach der Verletzung von David Kocyba und der Roten Karte in Gmünd gegen Eduard Schnell nun erstmals in der Startelf stand, absolvierte eine Partie ohne Fehl und Tadel. „An den Gegentoren war Johannes ohne jegliche Schuld. Er hat ruhig und souverän gespielt“, gab es Lob von Thomas Dietsche. Verhindern konnte der Sindelfinger Nachwuchstorwart die Gegentreffer aber nicht, da seine Vorderleute ihn öfters im Stich ließen. „Den Pfullinger Treffern gingen immer wieder Fehler unsererseits voraus“, haderte der Sportliche Leiter des VfL Sindelfingen.

Beim Führungstreffer der Hausherren in der 13. Minute geriet ein Pass von Alexander Gans zu kurz. Nutznießer war Dominik Grauer, der das 1:0 markierte. Die Gäste waren aber nicht geschockt und schlugen schon eine Minute später erfolgreich zurück. Nach einem Foul an Armin Zukic verwandelte Sindelfingens Kapitän Daniel Kniesel mit viel Glück den fälligen Strafstoß zum 1:1-Ausgleich.

Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Seiten den Führungstreffer auf dem Fuß hatten. Bei den Gästen stand immer wieder Oliver Glotzmann im Mittelpunkt, dem aber das Pech


Von unserem Mitarbeiter Edip Zvizdiç