Lokales vom 06.06.2017

Weil im Schönbuch: Kreisparteitag der CDU mit Tanja Gönner von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit als Ehrengast

Fluchtursachen vor Ort bekämpfen

  • Fluchtursachen vor Ort bekämpfen

„Familien stärken“, „Innere Sicherheit“, „Wirtschaft stärken“ und „Entlastung für die Bürger“ sind die Themen, die der CDU-Kandidat für das Bundestags-Direktmandat im Wahlkreis Böblingen, Marc Biadacz, in den Mittelpunkt seines Wahlkampfs stellt. Dies hat der 37-Jährige auf dem CDU-Kreisparteitag in Weil im Schönbuch angekündigt.

Nach drei gewonnen Landtagswahlen dürfe sich die CDU nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, so Marc Biadacz: „Wir müssen kämpfen, und das werde ich die kommenden 115 Tage bis zur Bundestagswahl mit jeder Faser meines Körpers tun.“ Beim Wahlkampf müsse die CDU auf Themen statt auf Populismus setzen, so Marc Biadacz weiter: „Wir müssen vermitteln, dass wir Lösungen haben, die den Menschen tatsächlich etwas bringen.“

Beim Thema Kinderbetreuung möchte Biadacz nicht nur auf Kita-Ausbau setzen: „Menschen sollen selbst entscheiden, ob sie ihr Kind selbst betreuen wollen, gerade in den ersten drei Jahren.“ Außerdem möchte Marc Biadacz selbst genutztes Wohneigentum junger Familien durch ein Baukindergeld fördern.

Beim Thema innere Sicherheit setzt Marc Biadacz auf mehr Überwachung. „Dabei brauchen wir uns nicht von links sagen lassen, dass damit eine Einschränkung der Persönlichkeitsrechte verbunden ist“, so Biadacz, der die Forderung der Böblinger Gemeinderatsfraktion nach einer Video-Überwachung am Böblinger Bahnhof wiederholt.

Beim Thema Wirtschaft möchte Marc Biadacz vor allem das Thema Digitalisierung bespielen: „Ich fordere die Einrichtung eines Ministeriums für Digitales.“ Beim Thema Entlastung der Bürger müsse die CDU realistisch bleiben, fordert Marc Biadacz: „Wir sollten nichts versprechen, was wir nicht halten können.“ Eine Entlastung der Bürger um 15 Milliarden Euro sei jedoch machbar, so Biadacz.

Gegen eine Flüchtlingsobergrenze spricht sich der CDU-Kreisverbandsvorsitzende, Michael Moroff: „Für Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft kann es aus meiner Sicht für eine christliche Partei keine Obergrenze geben.“ Gleichwohl könne es nicht die Lösung sein, „die Grenze zu öffnen und alle Menschen, die weltweit in Not sind, nach Europa zu holen“, so Moroff weiter. Stattdessen gelte es, die Perspektiven der Menschen vor Ort zu verbessern: „So werden wir unserer christlichen Verantwortung gerecht.“

Wie es konkret gelingen kann, die Perspektiven von Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern vor Ort zu verbessern, berichtet der Ehrengast des CDU-Kreisparteitags, die ehemalige


Von unserem Mitarbeiter Matthias Staber