Top-Thema vom 17.07.2017

Böblingen: Allianz AG steigt in die Feststellung der Gebäudeschäden im Böblinger Erdhebungsgebiet Nord ein

"Es ist ein Schritt nach vorn"

  • Grafik: Buscemi Grafik: Buscemi

„Eine gute Nachricht“ verkündete die Allianz Deutschland AG: Nachdem die Erdhebungen in der Böblinger Probleme Nord nahezu zum Stillstand gekommen seien, will sich der Versicherungskonzern dort nun an die Schadensfeststellung und Regulierung machen. Die Reaktionen auf die gute Nachricht, waren bei den Betroffenen verhalten optimistisch. „Es ist ein Schritt nach vorn, dass die Allianz ihre Verantwortung anerkennt“, sagt Werner Schubert von der Interessengemeinschaft Erdhebungen Böblingen.
Die Deckungssumme für den nördlichen und den südlichen Teil der Hebungsgebiete liegt bei jeweils fünf Millionen Euro zuzüglich einer Sonderdeckung für alle Schadenfälle – macht unterm Strich zwölf Millionen Euro. Landrat Roland Bernhard, dessen Haus für die Sanierung der Bohrlöcher zuständig ist, begrüßt zwar, dass die Allianz in die Schadenregulierung einsteigern möchte, doch nach wie vor hegen er und seine Experten mit Blick auf die Deckungssumme große Bedenken. Die Summe von zwölf Millionen Euro sei zwar „erklecklich“, sagte der Landrat im Frühjahr, „aber nicht für 200 Häuser“.

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Von Hansjörg Jung