Leben und Menschen vom 13.10.2017

Böblingen: Der Zirkus Charles Knie gastiert von 18. bis 22. Oktober

Einer der Großen kommt wieder aufs Flugfeld

  • Einer der Großen kommt wieder aufs Flugfeld

Das Gastspiel im letzten Jahr haben Zirkusfans noch in bester Erinnerung. Nicht nur die inzwischen verstorbene Clown-Legende Oleg Popow begeisterte mit dem Zirkus Charles Knie das Publikum auf dem Flugfeld. Jetzt ist der Großzirkus zurück und gastiert von 18. bis 22. Oktober auf dem Flugfeld.

„Große Unterhaltung für alle Generationen und alle Altersklassen, dabei jung und modern mit vielen Gags und Überraschungen“, so beschreibt der Pressesprecher des Zirkus Charles Knie, Patrick Adolph, den Cocktail, den eine Zirkusshow braucht, um beim Publikum zu punkten. „Auf Qualität kommt es an“, ist Adolph überzeugt, sowohl beim Engagement hochkarätiger Artisten als auch bei den hauseigenen Tierdressuren, die gerade in diesem Jahr mit der höchsten Auszeichnung der Zirkuswelt, einem „Silbernen Clown“, auf dem 41. Zirkusfestival von Monte Carlo ausgezeichnet wurden.

Das Ensemble ist international besetzt. Die Artisten kommen aus Russland, Polen, Bulgarien, Ukraine, Italien, Ecuador, Australien, England, Portugal, Chile, Venezuela und Deutschland. Um eine so große Show zu stemmen, braucht es Profis: Artisten, Tierlehrer, Clowns, Akrobaten, Sänger, Live-Orchester bis hin zum Ballett. Der aus Stuttgart stammende Zirkusdirektor Sascha Melnjak, 42, ist stolz auf seine internationale Truppe. „Wir vereinen die unterschiedlichsten Talente zu einem großen Ganzen aus Zirkus, Theater, Musik und Show.“

Neu im Ensemble ist der deutsche Tierlehrer Jochen Träger-Krenzola. Seine Dressuren mit Zwei- und Vierbeinern wie Hunden, Ziegen, Katzen, Zwergenten, Füchsen, Laufenten, Minischweinen, Truthähnen, Gänsen, Papageien und Tauben gelten als einzigartig. Darüber hinaus gehören die vielen hauseigenen Tiere zum großen rollenden Zoo. Edle Pferde, Miniponys, Zebras, Kamele, exotische Rinder, Lamas und sogar Kängurus werden von Tierlehrer Marek Jama bereits seit Jahren betreut, ausgebildet und in der Manege präsentiert.

Die weiteste Anreise in diesem Jahr hatten sicherlich die Mitglieder der Truppe Messoudi aus Australien – dass sich dieser Trip gelohnt hat, wollen die vier Brüder mit einer spektakulären


Von unserem Mitarbeiter Veit Bauknecht