Sport Lokal vom 12.08.2017

Motorsport: Tom Lautenschlager hatte sich die Renntage auf dem Nürburgring anders vorgestellt

Ein Wochenende zum Vergessen

  • Ein Wochenende zum Vergessen

Die fünfte Veranstaltung der ADAC TCR Germany möchte Tom Lautenschlager lieber schnell vergessen. Auf dem Nürburgring erlebte er zwei Rennen mit Pleiten, Pech und Pannen. Trotzdem gab es auch positive Erkenntnisse und der Youngster aus Grafenau geht nun gestärkt in den Endspurt.

Das Jahr 2017 schreitet mit großen Schritten voran. Am vergangenen Wochenende gastierte Tom Lautenschlager (Bild: z) gemeinsam mit der ADAC TCR Germany auf dem traditionsreichen Nürburgring. Gefahren wurde auf der 3629 Meter langen Kurzanbindung.

„Im vergangenen Jahr habe ich hier einen Doppelsieg in der Junior-Wertung gefeiert. Daran möchte ich gerne anknüpfen. Das erste Podium lässt in dieser Saison noch auf sich warten“, sagte Tom Lautenschlager vor der Fahrt in die Eifel.

Doch bereits im Qualifying zeigte sich, dass dies kein einfaches Unterfangen wird. Mit jeweils Startposition 17 für die beiden Finalrennen lag Tom Lautenschlager weit hinter seinen Erwartungen zurück. „Das Training war sehr durchwachsen, wir haben nicht den nötigen Speed gefunden, um die Top-Ränge anzugreifen“, zeigte sich der 18-Jährige kritisch.

Im ersten Rennen wurde die geplante Aufholjagd frühzeitig gestoppt – Tom Lautenschlager geriet während des Starts in eine Kollision und musste sich von hinten wieder nach vorne kämpfen. „Ein anderer Fahrer hatte seinen Bremspunkt deutlich verschätzt und ist, von hinten kommend, seitlich in mein Auto gefahren“, erklärte der Grafenauer den Vorfall wenig später im Ziel.

Vor vollen Tribünen auf der Traditionsrennstrecke in der Eifel kämpfte er sich, trotz seines stark in Mitleidenschaft gezogenen Audi RS3 LMS, auf Platz 18 über die Ziellinie. Deutlich besser begann


Von unserem Mitarbeiter Christian Böhm