Top-Thema vom 14.11.2017

Fußball: Wut und Trauer im Eiscafé Firenze über des Ausscheidens der Squadra Azzurra in der WM-Qualifikation gegen Schweden

"Die Gegner haben keine Angst mehr"

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Alles Hoffen und Daumendrücken hat nichts gebracht: Italien verpasst erstmals seit 1958 eine Endrunde um die Fußball-Weltmeisterschaft. Im Eiscafé Firenze auf dem Goldberg, bekannt als einer der regionalen Hotspots bei Spielen der italienischen Nationalmannschaft, waren die Fans vereint in Wut und Trauer.

Braucht man Feinde, wenn man solche Freunde hat? Der Maichinger Antonio Serrao und der Böblinger Alen Mrzljak haben es sich im Eiscafé Firenze gemütlich gemacht. Ganz vorne in erster Reihe, so dass sie  wie sie unumwunden zugeben  "ein bisschen sticheln" können.

Prompt bestellen der Portugiese und der Kroate, deren Nationalteams sich bereits für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Russland qualifiziert haben, eine Portion Köttbullar mit Knäckebrot. Eiscafé-Chef Salva Magalú muss herzhaft lachen.

Das Relegationsspiel Italien gegen Schweden steht auf dem Programm, und der Hotspot auf dem Sindelfinger Goldberg platzt aus allen Nähten. Rund 50 Fans haben sich am Montagabend im Eiscafé Firenze eingefunden, um wie sonst bei den großen Turnieren gemeinsam Fußball zu schauen. Salva Magalú begrüßt jeden Gast mit einem lang gezogenen "Forza Italia!". Auf die Frage nach seinem Tipp für das Relegationsrückspiel entgegnet er selbstbewusst: "Wir fressen die Schweden auf!".

Nicht alle teilen die Zuversicht des Lokalchefs ...

 

Der gesamte Artikel steht am Mittwoch in der SZ/BZ.


Von unserem Mitarbeiter Edip Zvizdiç